Die Polizei hat am Sonntag beim Kirchheimer Dreieck in Hessen einen sturzbetrunkenen Lkw-Fahrer geschnappt. Bei dem Mann wurden 2,66 Promille nachgewiesen. (Symbolbild)
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Die Polizei hat am Sonntag beim Kirchheimer Dreieck in Hessen einen sturzbetrunkenen Lkw-Fahrer geschnappt. Bei dem Mann wurden 2,66 Promille nachgewiesen. (Symbolbild)

Dank Tankstellen-Mitarbeiter

Polizei schnappt sturzbetrunkenen Lkw-Fahrer - Mit rund 2,7 Promille bei Kirchheimer Dreieck unterwegs

Dank eines aufmerksamen Tankstellen-Mitarbeiters im Bereich Alsfeld wurde am Wochenende noch rechtzeitig ein Lkw-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Bei dem Mann wurden bei einem Alkoholtest laut Polizeiangaben rund 2,7 Promille nachgewiesen.

Bad Hersfeld - Aufgefallen war der russische Fahrer, der bei einer litauischen Firma angestellt ist, bereits am Samstagnachmittag. In einer Tankstelle bei Alsfeld (Vogelsberg) hatte der Mann versucht, Gegenstände im Wert von 50 Euro aus dem Verkaufsbereich der Tankstelle zu stehlen. Dabei fiel er einem Tankstellen-Mitarbeiter auf, der zudem bemerkte, dass der Fahrer stark alkoholisiert war.

Der aufmerksame Mitarbeiter informierte umgehend die Polizei, konnte allerdings nur angeben, dass an dem Lkw ein deutsches Kennzeichen aus Leipzig und am Auflieger ein polnisches Kennzeichen angebracht war. „Die Farbe der Zugmaschine und den vermeintlichen Namen der Spedition konnte der Mitarbeiter ebenfalls an die Polizei weitergeben“, erklärte die Polizei Osthessen in einer Mitteilung zu dem Vorfall.

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Hessen: 2,7 Promille im Blut - Sturzbetrunkener Lkw-Fahrer geschnappt

Trotz dieser Informationen verlief eine Fahndung nach dem Fahrzeug zunächst erfolglos. Am Sonntagmorgen allerdings, war die Streife vom Vortag im Bereich des Kirchheimer Dreiecks (Hessen) unterwegs, als den Polizisten plötzlich ein Sattelzug auffiel, auf den die Beschreibung vom Vortag genau passte.

Die Beamten unterzogen Fahrer und Lkw einer Kontrolle, bei der sich die Angaben des Tankstellen-Mitarbeiters vom Vortag bestätigten. „Der Fahrer stand am Sonntagmorgen noch unter erheblichem Alkoholeinfluss. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,66 Promille“, teilte die Polizei mit. Zudem sei der ausländerrechtliche Status des Mannes unklar gewesen, weshalb die Polizei ihn auf die Dienststelle mitnahm.

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Nachdem die Beamten dem Fahrer dort Blut entnommen und den Führerschein sichergestellt hatten, musste der Beschuldigte noch die 1000 Euro Sicherheitsleistung aufbringen, die durch die Staatsanwaltschaft angeordnet wurden. Wie die Polizei berichtet, habe am frühen Sonntagabend ein Bevollmächtigter der Firma des Fahrers die angeordnete Sicherheitsleistung hinterlegt. Nachdem alle Formalitäten erledigt und der ausländerrechtliche Status geklärt war, wurde der Fahrer durch die Polizei entlassen. (akh)

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