Der Schriftzug „Unfall“ leuchtet auf einem Streifenwagen
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Ein Auffahrunfall auf der A7 gestaltete sich für die Einsatzkräfte schwierig. Durch die fehlende Rettungsgasse war die Anfahrt erschwert. (Symbolfoto)

18-jährige Beifahrerin schwer verletzt

Unfall auf A7: Sprinter fährt auf Sattelzug auf - Unzureichende Rettungsgasse erschwerte Anfahrt

Auf der A7 hat sich zwischen den Anschlussstellen Bad Hersfeld West/Neuenstein und Homberg/Efze ein Unfall ereignet, bei dem eine 18-Jährige verletzt wurde. Die Einsatzkräfte hatten Schwierigkeiten, zum Unfallort zu gelangen.

Bad Hersfeld - Wie die Polizei berichtet, fuhr ein rumänischer Sattelzug gegen 3.55 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen des Streckenabschnitts, als ihm etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Homberg (Hessen) ein Kleintransporter aus dem Landkreis Friedberg auffuhr.

„Der Kleintransporter verkeilte sich hierbei mit dem Unterfahrschutz des Aufliegers und beide Fahrzeuge kamen schließlich auf dem Seitenstreifen zum Stillstand“, schreibt die Polizei. Durch die Wucht des Aufpralls wurde eine 18-Jährige, die als Beifahrerin im Sprinter saß im Fahrzeug eingeklemmt. Sie erlitt dabei schwere aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen.

Hessen: Sprinter-Unfall auf A7 - Fehlende Rettungsgasse erschwert Anfahrt

Die Einsatzkräfte hatten zunächst Mühe, die Unfallstelle überhaupt zu erreichen, da nicht alle Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse bildeten. Darüber hinaus gestaltete sich die Bergung der eingeklemmten Frau äußerst schwierig. Die Feuerwehrkräfte aus Homberg/Efze mussten schweres Gerät bedienen, um die Frau zu befreien.

Die 18-Jährige wurde daraufhin mit einem Rettungswagen zur medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Klinikum gebracht. Der 19-jährige Fahrzeugführer des Kleintransporters erlitt einen Schock und wurde vorsorglich ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Erst kürzlich hatte sich auf der A7 ein schwerer Unfall ereignet, bei dem zwei Lkw komplett ausbrannten und einer der Fahrer starb.

18-jährige Beifahrerin bei Auffahrunfall verletzt - Auch Fahrer muss ins Krankenhaus

Den Schaden, der durch den Unfall am Sattelauflieger und dem Kleintransporter entstand, schätzt die Polizei als erheblich ein. Derzeit wird der Sachschaden auf 50.000 Euro beziffert.

Für die Dauer der Bergung und Verkehrsunfallaufnahme wurde die A7 in Fahrtrichtung Norden komplett gesperrt. Der angestaute Verkehr konnte aber etwa ab 6.22 Uhr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Eine Umleitungsstrecke wurde eingerichtet. Dennoch staute sich der Verkehr in der Spitze auf bis zu 10 Kilometer zurück. (akh)

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