Vor einem Monat wurde auf einer Wiese bei Buchenau ein totes Kalb gefunden.
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Vor einem Monat wurde auf einer Wiese bei Buchenau ein totes Kalb gefunden. Nun haben die Labor-Untersuchungen erste Ergebnisse geliefert.

Nur noch Skelett

Totes Kalb bei Buchenau: Das haben die Untersuchungen der Wolfsexperten ergeben

Nachdem auf einer Wiese bei Buchenau in Hessen ein totes Kalb gefunden wurde, waren Wolfsexperten vor Ort, um DNA-Proben zu nehmen. Das haben ihre Untersuchungen jetzt ergeben.

Buchenau/Wiesbaden - Wer das Kalb getötet hat, dessen Kadaver Ende August auf einer Weide bei Buchenau gefunden wurde, bleibt unklar. Von dem neugeborenen Tier waren nur noch das Fell und das Skelett auf einer Weide gefunden worden.

Wie Franziska Vogt, Sprecherin des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) mitteilt, wurde an den Proben keine Wolfs-DNA festgestellt. Die Untersuchungen hätten nur DNA von einem Fuchs erkennen lassen.

Hessen: Totes Kalb entdeckt - Das haben die Untersuchungen ergeben

Das bedeute aber nicht, dass ein Fuchs das Tier gerissen habe: „Er war vermutlich als Nachnutzer am toten Kalb. Die Haare, die am Zaun der Weide sichergestellt wurden, gehörten zu einem Haushund. Der genaue Tathergang und die Todesursache bleiben unklar“, schreibt Vogt.

Wenn, wie in diesem Fall bei Buchenau (Hessen), nur noch das Skelett eines Tieres gefunden werde, sei es nicht mehr möglich, die genaue Todesursache festzustellen. Auch ob das Kalb gelebt hat, kann nicht beurteilt werden, da die inneren Organe fehlen. Anhand der Unversehrtheit des Skelettes und der Art, wie es dort gelegen hat, könnten keine Rückschlüsse auf die „Nutzer und Nachnutzer“ gezogen werden. (zi)

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