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Gleich zwei Wildunfälle in der Nacht: Autos überschlagen sich - 27-Jähriger schwer verletzt

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Von: Lea Marie Kläsener

Wildunfall
Gleich zwei Wildunfälle haben sich bei Bad Hersfeld zugetragen. (Symbolfoto) © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Gleich zwei Wildunfälle haben sich in der Nacht zu Sonntag zugetragen. Dabei hat sich ein 27-Jähriger mit schweren Verletzungen aus seinem Auto befreien können.

Nentershausen - Ein 27-jähriger Cornberger fuhr in der Nacht zu Sonntag, 20. März, gegen 2.10 Uhr mit seinem Auto von Weißenhasel (Hessen) in Richtung Sontra-Hornel auf der L3249, berichtet die Polizei. Plötzlich sei ein Reh auf die Fahrbahn gesprungen und der 27-Jährige wich aus. Er „kam nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Telefonmast, fuhr weiter im Flutgraben, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend im rechten Flutgraben zum Stillstand“, schildert die Polizei.

Trotz schwerer Verletzungen habe sich der Cornberger selbständig aus dem Fahrzeug befreit. Er wurde laut den Beamten vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug und dem Telefonmast entstand Sachschaden in Höhe von etwa 15.500 EUR. Ein Zusammenstoß mit dem Reh gab es laut Polizei aber nicht. (Lesen Sie hier: ICE überfährt Reh auf Schnellfahrstrecke)

Hessen: Gleich zwei Wildunfälle bei Bad Hersfeld - 27-Jähriger befreit sich

Ein zweiter Wildwechsel mit Folgen trug sich ein paar Stunden früher gegen 23.15 Uhr auf der Bundesstraße 62 zu. Eine 20-jährige Bad Hersfelderin fuhr mit ihrem Toyota aus Asbach in Richtung Eichhof (nördlich vom Hünfelder Land).

„Kurz hinter der Ortslage Asbach kreuzte plötzlich ein Reh ihre Fahrbahn“, berichtet die Polizei. Die junge Frau habe versucht, dem Tier auszuweichen, „geriet hierbei auf das Grün der Fahrbahnbegrenzung, fuhr einen kleinen Abhang hinunter und überschlug sich in Folge dessen mehrfach in dem dortigen Feld“, heißt es.

Die Fahrzeugführerin wurde hierbei leicht verletzt, konnte sich aber selbstständig aus dem Fahrzeugwrack befreien. Es entstand Sachschaden am Auto in Höhe von rund 8000 Euro. „Das querende Reh blieb unverletzt und setzte seinen Weg unbeirrt fort.“

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