Kirchhasels Kita-Leiterin Silke Möller, Jan Hohmann (Trägerverein der Kita Kirchhasel), Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok und Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt vor der Kita Tausendfüßler in Kirchhasel.
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Kirchhasels Kita-Leiterin Silke Möller, Jan Hohmann (Trägerverein der Kita Kirchhasel), Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok und Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt vor der Kita Tausendfüßler in Kirchhasel.

Bürgermeister dankbar

„Ohne Fördergelder geht es nicht“ - 930.000 Euro für Kitas in Hünfeld, Mackenzell und Kirchhasel

930.000 Euro für die Stadt Hünfeld: Mit den Fördergeldern werden der Neubau der Kita St. Jakobus in Hünfeld, die Sanierung der Kita Tausendfüßler in Kirchhasel und der Umbau der Kita St. Laurentius in Mackenzell unterstützt.

Hünfeld - Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt hat die Förderbescheide des Landes Hessen an Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok übergeben, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises. „Wir sind sehr dankbar für die Zuwendungen für die drei Hünfelder Kitas“, sagt Tschesnok. „Denn: Ohne Fördergelder können wir solche Projekte gar nicht realisieren.“ Die Stadt Hünfeld erhält für die drei Projekte insgesamt 930.000 Euro.

Die Bauvorhaben in Mackenzell und Kirchhasel sind bereits abgeschlossen. „In der Kita Tausendfüßler in Kirchhasel haben wir rund 250.000 Euro investiert“, erläutert Tschesnok. Dabei wurde die Küche, der Schallschutz und die Außenanlage erneuert. In diesem Jahr kam zudem noch eine neue Verglasung hinzu. Für die Kirchhaseler Kita erhält die Stadt eine Förderung in Höhe von 48.000 Euro. (Lesen Sie hier: Kosten für neue Kita mehr als verdoppelt - Betreuungs-Angebot in Eiterfeld „knapp ausreichend“)

Hünfeld: 930.000 Euro Förderung für Kitas - Bürgermeister dankbar

Doch die Arbeiten an der Kita sind noch nicht abgeschlossen. „Es stehen nun noch Arbeiten im Keller an. Durch einen Starkregen gab es Hochwasser und die Kellertür konnte den Wassermassen nicht standhalten. Der ganze Keller stand unter Wasser“, so der Bürgermeister. Die Eltern haben nach dem Unwetter tatkräftig mitgeholfen und aufgeräumt. „Dafür sind wir überaus dankbar.“

In der Mackenzeller Kita St. Laurentius wurde das Obergeschoss des Gebäudes zu einer vierten Gruppe ausgebaut. Die Umbauarbeiten haben insgesamt 290.000 Euro gekostet. Über die Fördermittel hat die Stadt Hünfeld rund 84.000 Euro erhalten. „Es ist nach wie vor eine große Herausforderung, genügend Kita-Plätze zur Verfügung zu stellen. Es war dringend notwendig, auch in Mackenzell eine zusätzliche Gruppe zu schaffen“, sagt Tschesnok.

Ein großes Projekt der Stadt Hünfeld, für das im neuen Jahr der Spatenstich erfolgt, ist der Ersatzneubau der Kita St. Jakobus in der Molzbacher Straße. Für 5,5 Millionen Euro werden dort sechs Gruppen entstehen – vier im Ü3-Bereich und zwei im U3-Bereich. Die Stadt erhält für dieses Vorhaben Fördermittel in Höhe von 800.000 Euro.

Tschesnok: „Ohne Fördergelder geht es nicht“

Einen besonderen Dank richtete Tschesnok an Vize-Landrat Frederik Schmitt und die Landtagsabgeordneten Thomas Hering und Markus Meysner. „Ohne ihr Engagement wären die Fördersummen nicht in dieser Höhe unserer Kommune zugutegekommen“, betont Hünfeld Bürgermeister.

Für den Ersten Kreisbeigeordneten Frederik Schmitt sind zwei Punkte wichtig: zum einen die Quantität in der Kinderbetreuung. „Der Bedarf an Betreuungsplätzen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Dadurch, dass jährlich immer mehr Kinder geboren werden, sind auch mehr Kita-Plätze nötig“, so Schmitt. Dabei fließen vor allem in Neubauten große Investitionssummen. Die Kommunen wenden dafür viel Geld auf.

Der zweite Punkt ist die Qualität. „Die Standards in der Kinderbetreuung steigen immer weiter an. Es braucht immer mehr Platz, mehr Differenzierungsräume und eine immer bessere Ausstattung. Das kostet auch mehr Geld. Solche Vorhaben können die Kommunen meist nur mit finanzieller Unterstützung stemmen.“ Schmitt dankte der Stadt, dass die Kinderbetreuung in Hünfeld einen so hohen Stellenwert hat. „Investitionen in unsere Kinder sind die besten, die wir tätigen können.“ Die Fördermittel in Höhe von 930.000 Euro stammen aus einem Investitionsprogramm des Landes Hessen. (ah)

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