Das Amtsgericht in Hünfeld von außen.
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Dach und Mauerwerk des Hünfelder Amtsgerichts wurden umfassend saniert.

Land äußert sich

Eingerüstetes Amtsgericht: Giebel-Sanierung verlängerte die Bauzeit

Rund zehn Monate lang stand ein Gerüst um das historische Hünfelder Amtsgerichtsgebäude. Wer je ein Gerüst für sein Bauvorhaben hat finanzieren müssen, weiß, dass es das nicht gratis gibt. Wurden hier Steuergelder verschwendet?

Seitens des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen (LBIH), der für die Arbeiten verantwortlich zeichnet, widerspricht man dieser Befürchtung. Pressesprecher Alexander Hoffmann erläutert auf Anfrage unserer Zeitung, die lange Standzeit des Gerüsts habe sich aus dem baulichen Zustand des Gebäudes ergeben.

Am denkmalgeschützten Gebäude des Amtsgerichts Hünfeld hätten umfangreiche Dacharbeiten angestanden. „Unter anderem wurden die Holzkonstruktion und die Dachentwässerung repariert, Blitzschutz und Dämmung des Dachbodens erneuert und das Dach komplett neu eingedeckt.

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Erst im Verlauf der Bauarbeiten habe man feststellen können, dass einer der Natursteingiebel komplett saniert und ein zweiter neu verfugt werden musste. Unter anderem diese Arbeiten hätten zu leichten Verzögerungen im Bauablauf geführt. Dennoch lägen die Kosten im vorgesehenen Rahmen: „Insgesamt wurden rund 210 000 Euro investiert. Auf das Gerüst, das etwa zehn Monate lang aufgebaut war, entfiel etwa ein Viertel der Kosten“, so der Pressesprecher. (zi)

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