Werner Friedrich überreicht das Wappen der Bundespolizeiabteilung Hünfeld an Frank Martini (rechts).
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Werner Friedrich überreicht das Wappen der Bundespolizeiabteilung Hünfeld an Frank Martini (rechts).

Nach 44 Dienstjahren

Erfinder des „Hünfelder Modells“: Frank Martini geht bei der Bundespolizei in Ruhestand

Am Ende war es eine Dienstzeit von mehr als 44 Jahren bei der Bundespolizei, von denen Polizeihauptkommissar Frank Martini 24 Jahre lang als Vorsitzender des Personalrats die Interessen der Beschäftigten der Bundespolizei in Hünfeld vertrat. Nun wurde er in den Ruhestand verabschiedet.

Hünfeld - Der gebürtige Rheinland-Pfälzer wurde am 3. Oktober 1977 als Polizeivollzugsbeamter bei der damaligen Fernmeldeausbildungshundertschaft in Fuldatal in den Bundesgrenzschutz eingestellt.

Nach der Laufbahnausbildung und dem kurz darauf anschließenden Gruppenführerlehrgang wurde Frank Martini bereits als Führungskraft im Beweissicherungs- und Dokumentationstrupp der zweiten Einsatzhundertschaft eingesetzt. Gleichzeitig engagierte er sich bereits in jungen Jahren bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und im Personalrat bei der damaligen Bundesgrenzschutzabteilung Hünfeld. (Lesen Sie auch: Bundespolizei in Hünfeld bekommt Verstärkung - 21 neue Kollegen treten Dienst an)

Hünfeld: Frank Martini geht bei der Bundespolizei in Ruhestand

Jüngster Erfolg von Frank Martini, wenige Monate vor seinem Gang in den Ruhestand, war der Wiedererhalt der zweiten Einsatzhundertschaft in der Zuse-Stadt, die 2008 weggefallen war. Ein weiteres Kernthema war für Martini die Flexibilisierung der Arbeitszeit. Er war Initiator eines Arbeitszeitmodells, das zunächst als „Hünfelder Modell“ in einen zweijährigen Pilotbetrieb für operative Einheiten bei der Bundespolizei Hünfeld startete und später auf die gesamte Bundesbereitschaftspolizei ausgeweitet wurde.

In seiner Laudatio dankte Werner Friedrich, der Abteilungsführer, Frank Martini für die „herausragende, am Wohle der Mitarbeiter orientierte Personalratsarbeit und die stete Bereitschaft, die Bundespolizeiabteilung Hünfeld auf allen Handlungsfeldern weiter fortzuentwickeln.“ Die stellvertretende Vorsitzende des Personalrates, Sandra Seidel, gab Martini die besten Wünsche für den neuen Lebensabschnitt mit auf den Weg. (hw)

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