Die geplante Wellenrutsche im Hünfelder Freibad befindet sich bereits im Bau und soll bei Wiedereröffnung des Bades fertiggestellt sein.
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Die geplante Wellenrutsche im Hünfelder Freibad befindet sich bereits im Bau und soll bei Wiedereröffnung des Bades fertiggestellt sein.

Durch Corona-Einsparung finanziert

Neue Wellenrutsche für das Freibad: Hünfelder Bürgermeister hofft auf Badevergnügen in der neuen Saison

Die durch die Corona-Pandemie bedingte Schließung des Hünfelder Freibads eingesparten Mittel sollen zur Steigerung der Attraktivität des Bades eingesetzt werden, versprach der Bürgermeister im Sommer und kündigte den Bau einer großen Wellenrutsche an.

Hünfeld - Diese Wellenrutsche befindet sich mittlerweile im Bau. Ein heimisches Tiefbauunternehmen stellt gegenwärtig die Fundamente her. Außerdem müssen die Zu- und Ablaufleitungen verlegt werden. Die drei Meter breite und insgesamt 18 Meter lange Edelstahlrutsche selbst wird derweil bei einer Fachfirma in Rasdorf gebaut und soll dann im Anschluss mit einem Mobilkran auf die Fundamente gehoben werden. 

Wie Gerhard Biensack, Geschäftsführer der Stadtwerke, in einem Gespräch mit Bürgermeister Benjamin Tschesnok (CDU) an der Baustelle erläuterte, entsteht vor der Rutsche ein separates Eintauchbecken, das keine Verbindung mit dem eigentlichen Schwimmbecken des Bades hat. Dies soll dazu beitragen, dass der Schwimmbetrieb durch die neue Rutsche nicht beeinträchtigt wird. 

Neue Wellenrutsche für das Freibad: Hünfelder Bürgermeister hofft auf Badevergnügen

Aus hygienischen Gründen gibt es eine separate Desinfektionsanlage zur Aufbereitung des Wassers, welches über die Rutsche in das Eintauchbecken gefördert wird.

Insgesamt werden an der Rutsche pro Stunde etwa 60 Kubikmeter Wasser zugeführt. Biensack zeigte sich zufrieden mit dem Baufortschritt. Die Stadtwerke hätten bewusst die noch frostfreie und trockene Witterung im Herbst nutzen wollen, damit im Frühjahr rechtzeitig vor der Öffnung des Bades die Grünflächen wieder bewachsen sind.

Bürgermeister Benjamin Tschesnok ist sich sicher, dass die neue Rutsche die Attraktivität des Freibades weiter steigern wird und hofft auf ungetrübtes Badevergnügen in der neuen Saison 2021 auch vor dem Hintergrund des weiteren Verlaufs der Corona-Pandemie. (lor)

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