Das Freibad in Gotthards
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Noch liegt etwas Schnee im Gotthardser Freibad. In wenigen Wochen jedoch sollen hier, wenn es die Corona-Bestimmungen der Regierung zulassen, die ersten Besucher schwimmen und die Sonne genießen.

Vorbereitungen laufen

Ein Schritt Richtung Normalität: Freibäder in Eiterfeld, Gotthards und Hünfeld wollen im Mai öffnen

  • Celina Lorei
    vonCelina Lorei
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Das schlechte Wetter der vergangenen Tage weckt die Sehnsucht nach Sommer und Sonnenschein. So dauert es nicht mehr lange, bis die Freibäder öffnen, die bereits mitten den Vorbereitungen für die bevorstehende Freibadsaison stecken.

Hünfeld - Die Stadtwerke Hünfeld haben das Winterhalbjahr genutzt, um Optik und Attraktivität im Hünfelder Freibad im Haselgrund zu verbessern. So dürfen sich die Besucher auf eine neue Breitwellenrutsche freuen, die für rund 200.000 Euro aufgebaut wurde. Zudem wurden Fliesen im Becken ausgebessert sowie Gartenarbeiten auf dem Gelände des Freibads erledigt.

Auch Pumpen und Filteranlagen wurden ausgetauscht. Ein neuer Kassenautomat am Nebeneingang ermöglicht von nun an auch den Gästen ohne Dauerkarte einen bequemen Zugang direkt von den unteren Parkplätzen aus.

Freibäder in Hünfeld, Eiterfeld und Gotthards sollen im Mai öffnen

Doch wann dürfen die Besucher denn kommen? Geplante Öffnung ist Mitte Mai. Ob sich dies tatsächlich umsetzen lässt, sei jedoch abhängig von den Corona-Beschlüssen der Regierung. „Wir stehen parat, wenn es soweit ist, dass wir öffnen dürfen, die Vorbereitungen laufen planmäßig.“, erklärt Helmut Käsmann, Pressesprecher der Stadt Hünfeld. Ob und wann man genau öffne, entscheide sich Anfang Mai.

Ähnlich verhält es sich in den Freibädern in Gotthards und Eiterfeld. Auch hier stellt man sich auf die Öffnung in der Mitte des Wonnemonats ein. Thomas Bug, Hauptamtsleiter der Gemeinde Nüsttal, setzt die Öffnung des Gotthardser Freibads auf Pfingstsamstag, den 22. Mai, fest. (Lesen Sie hier: Freibadsaison in Corona-Zeiten: So bereiten sich die Gemeinden im Landkreis Fulda vor)

Dass es zu Verzögerungen kommen kann, schließt Gerhard Steinwachs von der Marktgemeinde Eiterfeld nicht aus: „Wir haben zwar keine Umbauarbeiten vorgenommen, jedoch ist das Hygienekonzept, das wir gerade erarbeiten, sorgfältig auszutüfteln. Einiges muss beachtet werden, und wir wollen, dass alles funktioniert.“

Bleiben den Betreibern also noch rund sechs Wochen, um die Bäder besuchbar und mit Hygienekonzepten corona-konform zu machen.

Investitionen

Gotthards: Die Gemeinde Nüsttal plant eine Komplettsanierung von Becken und Gebäuden nach der bevorstehenden Freibadsaison für insgesamt rund zwei Millionen Euro.

Hünfeld: Die Besucher können sich ab der kommenden Freibadsaison über eine Breitwellenrutsche freuen. Die Investionssumme für das Spaßgerät beträgt rund 200 000 Euro.

Im Eiterfelder Badepark wird insgesamt 200 Besuchern zeitgleich der Zutritt gewährt. Vorgesehen ist, dass sich 50 gleichzeitig im Becken und 150 auf der Wiese aufhalten dürfen, informiert Gerhard Steinwachs. Wie lange Badegäste im Bad bleiben dürfen, wird in allen drei Orten noch geklärt. Auch ist in Hünfeld und Gotthards noch fraglich, wie vielen Personen auf einmal der Zugang gewährt wird. Wie der Ticketverkauf vonstatten geht – ob vorab online oder doch direkt vor Ort – soll ebenfalls noch besprochen werden.

Ziel: Ein Stück Normalität in der Corona-Krise

„Da wir im vergangenen Jahr nicht geöffnet hatten, wollen wir uns zunächst bei den anderen Freibädern, die bereits Erfahrungen in Corona-Zeiten gesammelt haben, informieren“, erklärt Thomas Bug. Danach wolle man, in Zusammenarbeit mit der Kioskbetreiberfamilie Ader, dies für das Freibad in Gotthards anwenden und einen genauen Plan erarbeiten.

Während im Hünfelder Haselgrund bereits in den vergangenen Monaten einiges erneuert wurde, plant die Gemeinde Nüsttal eine Komplettsanierung des Gotthardser Freibad nach der bevorstehenden Saison, also ab September. Dafür ist eine Gesamtinvestitionssumme von rund zwei Millionen Euro angedacht. Geplant ist, sowohl Becken als auch Gebäude „komplett umzukrempeln“, informiert Thomas Bug.

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