Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) in der Helios Klinik St. Elisabeth verfügt nach dem Umbau über eine größere räumliche Kapazität.
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Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) in der Helios Klinik St. Elisabeth verfügt nach dem Umbau über eine größere räumliche Kapazität.

Virtuelle Eröffnung

Notaufnahme in der Helios Klinik Hünfeld für 750.000 Euro umgebaut

  • Harry Wagner
    VonHarry Wagner
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Nach einer anderthalbjährigen Umbauphase während des laufenden Betriebs präsentierte die Helios Klinik St. Elisabeth nun in einer virtuellen Eröffnung niedergelassenen Ärzten und Medien den neu gestalteten Notaufnahmebereich.

Hünfeld - Nach Angaben von Klinik-Geschäftsführer Sebastian Mock habe man inklusive der medizinischen Geräte 750.000 Euro in den Umbau investiert. Durch die Maßnahme habe man eine Fläche von 200 Quadratmetern für die Versorgung der Patienten hinzugewonnen.

Die wichtigste Zielsetzung des Umbaus sei gewesen, eine Möglichkeit zu schaffen, die Patientengruppen räumlich und organisatorisch zu trennen. Denn, so Mock: „Das sind Gruppen mit unterschiedlichen Erwartungen.“ Gemeint sind dabei die Notfallpatienten einerseits und die sogenannten elektiven Patienten andererseits – Menschen, bei denen kein akuter Eingriff nötig ist. Helios St. Elisabeth wirbt mit „kürzeren Wartezeiten und kürzeren Wegen“ nach dem Umbau. (Lesen Sie auch: Helios Klinik Hünfeld hat nun eigenen YouTube-Kanal)

Hünfeld: Notaufnahme der Helios Klinik für 750.000 Euro umgebaut

Die Zentrale Notaufnahme verfügt künftig über gesonderte Wartebereiche für Notfälle und elektive Patienten. Außerdem habe man die Zahl der Behandlungsräume für Notfälle um zwei auf jetzt sechs erweitern können. Die räumlichen Kapazitäten seien auch bei den Sprechstundenpatienten und im Kurzliegerbereich erhöht worden. Im Zusammenhang mit der Versorgung von Notfallpatienten stellt die Nutzung der Software Ivena eHealth künftig einen wichtigen Baustein dar. Mit ihr kann beispielsweise der Rettungsdienst schon während der Fahrt in die Klinik Informationen an die Notaufnahme weiterleiten.

Wie Mock weiter ausführte, habe man das erhöhte Platzangebot nicht dadurch realisiert, „dass wir irgendwo etwas weggenommen haben“, sondern weil Teile im Gebäude, die bisher keine sichtbare Funktion hatten, nun zum Aufenthaltsbereich umgewidmet wurden. Als erste Anlaufstelle soll den Patienten künftig das neu gestaltete „Patienten Service Center“ dienen.

Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme ist seit Oktober vergangenen Jahres Ala Mahmoud. Der 37-jährige Jordanier kam vor knapp neun Jahren nach Deutschland. Nach einer Stelle als Hospitant in Rüdesheim und der Weiterbildung in Bayern arbeitete Mahmoud als Oberarzt bei einem Maximalversorger in Baden-Württemberg, ehe er im vorigen Jahr nach Hünfeld kam. „Die Arbeit in der Notaufnahme war schon immer meine Leidenschaft“, betont Mahmoud.

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