Die Hünfelder Stadtverordneten wollen finanzielle Anreize ermöglichen, damit Leerstände beseitigt werden und Wohnraum geschaffen wird.
+
Die Hünfelder Stadtverordneten wollen finanzielle Anreize ermöglichen, damit Leerstände beseitigt werden und Wohnraum geschaffen wird.

Förderrichtlinie beraten

Der Kampf gegen die Leerstände in Hünfeld: Finanzielle Anreize sollen geschaffen werden

Zur Beseitigung von Leerständen in Verbindung mit der Schaffung neuen Wohnraums wollen die Hünfelder Stadtverordneten finanzielle Anreize ermöglichen. Sowohl der Bauausschuss wie auch der Haupt- und Finanzausschuss haben sich einstimmig dafür ausgesprochen.

Hünfeld - Die Ausschussmitglieder klopften die vom Magistrat aufgestellte Förderrichtlinie ab, am Ende herrschte Einigkeit über die darin aufgeführten Zahlen und die Sinnhaftigkeit der Maßnahme – wenngleich sich etwa die Zahl der innerörtlichen Baulücken in der Zuse-Stadt binnen drei Jahren um 20 Prozent reduziert hat. Wer eine Leerstands-Immobilie im Innenbereich erwirbt, die vor 1980 errichtet wurde und dadurch aufgrund der entsprechenden Renovierung oder eines Neu- beziehungsweise Umbaus neuen Wohnraum schafft, der kann – bei Investitionskosten von mindestens 20 000 Euro – eine Förderung beantragen.

Kampf gegen Leerstände in Hünfeld - nun soll es einen finanziellen Anreiz geben

Die Fördersätze orientieren sich an der Wohnfläche, für die es einen Grundbetrag von 40 Euro je Quadratmeter geben soll, sowie an der Zahl der Wohneinheiten, wo pro Wohnung 3000 Euro veranschlagt werden können. Der maximale Förderbetrag wird allerdings auf 20 000 Euro gedeckelt. Wer also beispielsweise ein Leerstands-Objekt in eine Wohnung von 80 Quadratmetern umwandelt, kann mit bis zu 6200 Euro aus dem städtischen Topf unterstützt werden.

Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Stadtverordnetenversammlung soll diese Förderrichtlinie ab 1. Januar kommenden Jahres in Kraft treten und zunächst auf zwei Jahre befristet sein. (hw)

Das könnte Sie auch interessieren