Kirmespaare tanzen um den Baum
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Die Kirmes in Kirchhasel nutzte Landrat Bernd Woide, um noch einen Scheck zu übergeben.

Scheck und Flüssiges

Kirmes in Kirchhasel: Landrat Bernd Woide übergibt Fördergelder für das Vereinshaus

  • Helena Sauer
    VonHelena Sauer
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Landrat Bernd Woide hatte bei seinem Besuch bei der Kirmes in Kirchhasel gleich zwei Präsente dabei. Neben dem üblichen „Flach-Geschenk“ für die Kirmesgesellschaft gab es einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 75.000 Euro für Verbesserungsmaßnahmen am Vereinshaus in Kirchhasel.

Kirchhasel - Diesen Bescheid nahm Stadträtin Martina Sauerbier entgegen. Im Schlussspurt des Dorferneuerungsverfahrens hatte die Stadt noch vor dem Jahreswechsel das Projekt zur Förderung angemeldet, das mit insgesamt über 100.000 Euro veranschlagt ist. Landrat Woide zeigte sich zuversichtlich, dass die örtlichen Vereine das Haus gut nutzten und deshalb das Geld gut angelegt sei.

Mit dieser Investitionen soll das Haus barrierefrei gestaltet werden. Unter anderem ist geplant, die Toilettenanlage umzubauen und eine Rampe für Gehbehinderte zu schaffen. Außerdem erhalten die Vereine in einer ehemaligen Wohnung zusätzliche Räume. (Lesen Sie hier: Kirmes feiern mit 2G oder 3G? Das sagen die Gemeinden im Kreis Fulda)

Hünfeld: Kirmes in Kirchhasel - Landrat Bernd Woide überreicht Scheck

In launigen Worten in „Rhöner Platt“ bedankte sich Stadträtin Sauerbier für die Zuwendung. Damit sei sichergestellt, dass die Maßnahmen im kommenden Jahr starten könnten. Sie freute sich auch, dass die Kirmesgesellschaft trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wieder tüchtig feiern könne. Schließlich sei dies die 25. Kirmes in ununterbrochener Folge, nachdem dieses traditionsreiche Fest einige Jahre in Kirchhasel (Landkreis Fulda) ausgefallen war.

Landrat Bernd Woide (CDU) hat Stadträtin Martina Sauerbier den Bewilligungsbescheid übergeben.

Ortsvorsteher Jürgen Ruschke entgegnete an die Adresse von Landrat Woide und der Stadträtin, dass sie keine Sorge zu haben bräuchten, dass das Vereinshaus nicht gemeinsam mit den Stendorfern und Neuwirtshäusern gefüllt werde.

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