Eine zentrale Verkehrsachse wird grundlegend saniert: die Klingelstraße.
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Eine zentrale Verkehrsachse wird grundlegend saniert: die Klingelstraße.

Ab 1. März

Klingelstraße Hünfeld wird zur Baustelle - Arbeiten voraussichtlich bis Sommer 2022

Operation an einer Hauptschlagader: Ab Montag, 1. März, wird die Klingelstraße in Hünfeld zur Baustelle. In einem ersten Schritt werden dort Kanalisation sowie Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert, teilen Stadtwerke Hünfeld und Eigenbetrieb Abwasseranlagen der Stadt mit.

Hünfeld - Dieser Großbaustelle soll dann die Erneuerung der Fahrbahn mit Nebenanlagen abschnittsweise anschließen. Dabei sei auch vorgesehen, so Bürgermeister Benjamin Tschesnok (CDU), den bisherigen Kreuzungsbereich Josefstraße, Klingelstraße, Jahnstraße und Mackenzeller Straße zu einem Kreisel mit Querungsmöglichkeiten für Fußgänger umzugestalten. Dieses Vorhaben war bereits mit den Schulen an der Jahnstraße und Mackenzeller Straße abgestimmt worden und fand einmütige Unterstützung in der Stadtverordnetenversammlung.

Angesichts der Verkehrsbedeutung dieser Straße für das gesamte Gebiet der Kernstadt ist ein umfangreiches Umleitungskonzept erforderlich, das vor den eigentlichen Bauarbeiten umgesetzt werden soll, um den Pkw-Verkehr, aber auch den Busverkehr während der Bauzeit sicherzustellen. (Lesen Sie hier: Wigbertschule in Hünfeld hat neuen „Vize“: Matthias Leibold tritt Nachfolge von Rainer Gerhard an).

Hünfeld: Klingelstraße wird zur Baustelle - Arbeiten voraussichtlich bis Sommer 2022

Allein für die Leitungssysteme unter der Erde werden Stadtwerke und Eigenbetrieb rund 700.000 Euro investieren müssen. Der erste Bauabschnitt betrifft den Bereich an der Einmündung Neustädter Straße bis Einmündung Hindenburgallee. Wenn Stadtwerke und Eigenbetrieb dort ihre Leitungen neu verlegt haben, soll die Fahrbahn zunächst wieder provisorisch mit einer Asphaltdecke geschlossen werden. Anschließend geht es weiter von der Einmündung Hindenburgallee, vorbei an der Stadthalle Kolpinghaus bis zum künftigen Kreisverkehr an der Einmündung Josefstraße.

Dieser Bereich soll für den Anliegerverkehr nach Abschluss der Kanal- und Leitungsbauarbeiten mit Schotter wieder geschlossen werden, damit Anlieger ihre Grundstücke erreichen können. Die Sperrung im Bereich der heutigen Kreuzung Josefstraße, Klingelstraße, Mackenzeller Straße und Jahnstraße soll mit Beginn der Sommerferien erfolgen. Der Schulbusverkehr wird in dieser Zeit in Abstimmung mit den Schulen sowie der LNG über eine Umleitungsstrecke zu den bisherigen Haltestellen in der Karl-Medler-Straße geführt.

Benjamin Tschesnok: Die Verkehrsbelastung der zurückliegenden 22 Jahre hat ihren Tribut gefordert

Stadt, Stadtwerke und Eigenbetrieb rechnen angesichts der komplexen und aufwändigen Baumaßnahme mit einer Gesamtbauzeit bis Sommer nächsten Jahres. Je nach Baufortschritt sollen jeweils flexible Lösungen für den Verkehr gefunden werden, um die Erreichbarkeit der Innenstadt und des Schulzentrums sicherzustellen.

Auslöser für diese Baumaßnahmen sind notwendige Erneuerungsmaßnahmen im Bereich der Abwasserentsorgung und der Versorgungssysteme, aber auch der Zustand der Fahrbahnoberfläche, insbesondere im Bereich der Stadthalle Kolpinghaus. Dort gibt es mittlerweile starke Verdrückungen und Unebenheiten. Die hohe Verkehrsbelastung der zurückliegenden 22 Jahre seit dem Ausbau der Straße habe mittlerweile ihren Tribut gefordert, so Bürgermeister Benjamin Tschesnok. (hw)

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