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Hünfelder Klingelstraße ist seit zwei Jahren Baustelle: Ende im Spätsommer?

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Nach einem baldigen Ende sieht es in der Hünfelder Klingelstraße noch nicht aus: Überall stapeln sich die Baumaterialien. Ziel ist dennoch der Spätsommer.
Nach einem baldigen Ende sieht es in der Hünfelder Klingelstraße noch nicht aus: Überall stapeln sich die Baumaterialien. Ziel ist dennoch der Spätsommer. © Celina Lorei

Pflastersteine, Bagger und haufenweise Splitt – die Hünfelder Klingelstraße gleicht nach wie vor einer Großbaustelle. Bereits seit rund zwei Jahren wird in dem Bereich vor der Hünfelder Stadthalle gearbeitet – das Ende ist für nun für den Spätsommer vorgesehen.

Hünfeld - Die Baumaßnahmen in und um die Klingelstraße in Hünfeld ärgern und behindern die Verkehrsteilnehmern schon länger. Nicht zuletzt, weil sie von der B27 aus der Hauptverkehrsweg ist, um in die Hünfelder Innenstadt zu gelangen. Nun dauern die Arbeiten bereits zwei Jahre an, doch ein Ende kommt in Sicht.

Baubeginn war im April 2020. Zunächst wurden Ver- und Entsorgungsleitungen, also Wasser, Strom und Kanal, verlegt. Dann wurden die einzelnen Straßenabschnitte Stück für Stück an der Oberfläche angegangen. (Lesen Sie auch: B27-Anschlussstelle Hünfeld-Süd für vier Tage gesperrt)

Hünfeld: Klingelstraße seit zwei Jahren Baustelle - Ende rückt näher

Erst vor zwei Wochen eröffnete Bürgermeister Benjamin Tschesnok (CDU) – mit wetterbedingter Verzögerung – den neuen Kreisel am Übergang zur Mackenzeller Straße. Dieser bringt eine große Entlastung des innerstädtischen Verkehrs. So ist die Kernstadt zumindest über die Mackenzeller Straße, Jahnstraße und Josefstraße wieder zu erreichen. „Der Kreisel funktioniert einwandfrei, einen Rückstau beispielsweise gibt es nicht“, berichtet Helmut Käsmann, Pressesprecher der Stadt Hünfeld.

Letzte fehlende Zufahrt des Kreisels ist die der Klingelstraße. In dieser sind die Baumaßnahmen noch nicht abgeschlossen. Zunächst soll der Abschnitt vom neuen Kreisel aus bis zur Stadthalle in Höhe der Adolph-Kolping-Straße angegangen werden. Dort werden nun neue Gehwege und Parkbuchten angebracht. Auch die Straßendecke wird neu asphaltiert. Damit wäre das Kolpinghaus schon vom Kreisel aus erreichbar.

Anstehende Maßnahmen

Noch vor dem Sommer sollen die Baumaßnahmen in der Hünfelder Molzbacher Straße beginnen. Zunächst sollen auch dort neue Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt werden. Anschließend will Hessen Mobil die Straße oberflächlich sanieren; eine neue Asphaltdecke ist geplant.

Der zweite und damit finale Abschnitt reicht schließlich vom Kolpinghaus bis zur Fuldaer Straße hinunter. Dazu gehört außerdem die Brunnenstraße entlang des Stadthallen-Parkplatzes und der Einmündungsbereich der Neustädter Straße. Dabei soll die Zufahrt zum Parkplatz künftig über die Brunnenstraße erfolgen, wie der Pressesprecher informiert.

Die Stadt hat das Projekt mit rund 1,5 Millionen Euro für den Straßenbau im Haushalt stehen. Ob diese Summe am Ende ausreicht, ist derzeit noch nicht sicher: „Aktuell schießen die Bau- und Materialkosten immens in die Höhe. Das gilt insbesondere für energieintensive Produkte wie Asphalt“, so Sprecher Helmut Käsmann.

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