Vorbereitung auf die Gesellenprüfung in der Schreinerwerkstatt der Konrad-Zuse-Schule.
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In der Schreinerwerkstatt der Konrad-Zuse-Schule in Hünfeld bereiten sich die Azubis auf ihre Gesellenprüfung vor.

Noch wenige Wochen

Angehende Tischler der Konrad-Zuse-Schule bereiten sich auf die Gesellenprüfung vor

Die Aufregung nimmt zu, doch wenn alles gut geht, haben in wenigen Wochen angehende Tischler der Konrad-Zuse-Schule Hünfeld ihren Gesellenbrief in der Tasche. 

Hünfeld - Die Abschlussprüfung – am 11. Juni die Theorie und am 8. Juli die Praxis – wirft ihre Schatten voraus. Erste Ideen und Gestaltungsentwürfe für das zu fertigende Gesellenstück wurden von den Berufsschülern des dritten Ausbildungsjahres bereits im vergangenen Jahr zu Papier gebracht, im Unterricht gemeinsam besprochen – und häufig wieder verworfen. Der Pfad zum endgültigen Möbelentwurf ist meist verschlungen und selten ist die zuerst gefundene Variante auch die beste.

Gestaltung, Funktionalität, Ergonomie, Nachhaltigkeit, ein sinnvoller Einsatz der gewählten Hölzer und Holzwerkstoffe sowie natürlich die fachgerechte Konstruktion des Möbels – all dies sind entscheidende Kriterien für die anschließende Bewertung vor dem Gesellenprüfungsausschuss der Schreinerinnung Fulda-Hünfeld. (Lesen Sie hier: Hünfelds Partnerstadt wird Etappenziel der Tour de France - Am 26. Juni in Landerneau).

Hünfeld: Angehende Tischler der Konrad-Zuse-Schule bereiten sich auf die Gesellenprüfung vor

Zunächst müssen die Fertigungszeichnungen allerdings zur Genehmigung vorgelegt werden. Die Anforderungen des Prüfungsausschusses an das Gesellenstück sind in einer sogenannten Punkteliste beschrieben. Damit kann schon während der Entwurfsbearbeitung von den Auszubildenden eingeschätzt werden, ob der Entwurf diesen Anforderungen gerecht wird. Die Konrad-Zuse-Schule bietet auch in diesem Prozess Unterstützung und steht mit beratender Funktion zur Seite – alle Entwürfe ihrer Berufsschüler wurden in diesem Jahr erneut ohne Probleme genehmigt.

Das Zeitfenster für die anschließende Fertigung des Gesellenstückes ist dann eher knapp bemessen, hier stehen maximal 100 Arbeitsstunden im Ausbildungsbetrieb zur Verfügung. Gleichzeitig findet in der Konrad-Zuse-Schule eine intensive Vorbereitung auf den theoretischen Teil der Abschlussprüfung statt. In dieser Phase werden individuelle Wünsche der Prüflinge bei der Prüfungswiederholung besonders berücksichtigt. Schwerpunkte liegen hier meist im Bereich der Fachmathematik. (hw)

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