Der Tegut-Markt Mackenzell bleibt bestehen. Die Unternehmenszentrale regiert mit dieser Nachricht auf Schließungsgerüchte.	Foto: Hartmut Zimmermann
+
Der Tegut-Markt Mackenzell bleibt bestehen. Die Unternehmenszentrale regiert mit dieser Nachricht auf Schließungsgerüchte.

Tschesnok: Eine gute Nachricht

Tegut dementiert Schließungsgerüchte von Mackenzeller Filiale

  • Hartmut Zimmermann
    vonHartmut Zimmermann
    schließen

Hartnäckig entwickelten und hielten sich in und um Mackenzell die Gerüchte, dass der seit 25 Jahren bestehende Tegut-Markt im Ortskern schließen würde. Jetzt gibt es eine gute Nachricht: Auf Nachfrage unserer Zeitung versichert das Unternehmen, dass das Geschäft weitergeführt wird.

„In den vergangenen Wochen kursierten offenbar Meldungen, dass der Tegut-Markt in Mackenzell geschlossen werden soll. Diese Information können wir nicht bestätigen“, schreibt Tegut-Sprecher Matthias Pusch in seiner Antwort an die Redaktion.

Die Schließungsgerüchte hatten seit einiger Zeit die Runde gemacht. In einigen Versionen kursierte bereits ein Schließungsdatum .

Der Markt sei für die Mackenzeller Bürgerinnen und Bürger nicht nur erste Adresse für ihren Wocheneinkauf oder die schnelle Besorgung zwischendurch, er sei vor allem auch soziales Zentrum für Begegnungen mit der Nachbarschaft, schreibt der Tegut-Sprecher. „Deshalb wird er auch in seiner jetzigen Form bestehen bleiben. Diese erfreuliche Nachricht für die Kunden und den größten Hünfelder Stadtteil habe Tegut vorab bereits an Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok(CDU) weitergeleitet. Dieser habe aufgrund der Gerüchte das Gespräch mit dem Unternehmen gesucht, schreibt Pusch.

Bürgermeister Benjamin Tschesnok ist erfreut: Tegut Mackenzell wird nicht geschlossen

Tschesnok reagiert mit Zufriedenheit: „Das ist eine gute Nachricht für Mackenzell und die umliegenden Dörfer. Ich bin dem Unternehmen sehr dankbar, dass es hier eine Entscheidung für die Menschen vor Ort getroffen hat.“

Tschesnok betont in seiner Stellungnahme den Wert des Hünfelder Wegs bei der Ansiedlung von Geschäften: „Hätten wir nicht das Instrument des Textbebauungsplanes und gäbe es damit nicht die planungsrechtliche Möglichkeit, die Ansiedlung großflächigen Einzelhandels an nicht integrierten Standorten, also auf der grünen Wiese, zu beschränken, dann bräuchten wir uns heute über den Bestand solcher ortsnahen Versorgungsmöglichkeiten und Geschäfte gar nicht mehr zu unterhalten. Dann wäre diesen die wirtschaftliche Basis entzogen.“

Tschesnok hat auch noch Hoffnung für das Buchfinkenland

Gerade für ältere Menschen sei es aber wichtig, dass sie auch zu Fuß oder zumindest mit öffentlichen Verkehrsmitteln Einkaufsmöglichkeiten erreichen könnten. In Mackenzell bleibe das gewährleistet. „Es wäre schön, wenn uns das trotz der schwierigen Rahmenbedingungen irgendwann auch für das Buchfinkenland gelingen könnte“, schreibt Tschesnok. Da wolle er die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben.

Tegut wird noch im Sommer mit dem Bau eines Logisitkzentrums auf einem 23-Hektar-Grundstück bei Michelsrombach beginnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema