Am Pflaster in der Töpferstraße in Hünfeld hat teilweise der Zahn der Zeit arg genagt.
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Am Pflaster in der Töpferstraße in Hünfeld hat teilweise der Zahn der Zeit arg genagt.

Bürgermeister informiert

Millionenprojekt in Hünfeld: Straßen und Wegen in der Innenstadt sollen neu gepflastert werden

  • Harry Wagner
    vonHarry Wagner
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Die nächste große Baumaßnahme in der Haunestadt wirft ihre Schatten voraus: Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok (CDU) informierte die Stadtverordnetenversammlung darüber, dass die Straßen und Wege in der Innenstadt neu gepflastert werden sollen.  

Hünfeld - „Das ist ein Millionenprojekt, das langfristig angelegt ist“, betonte Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok und sprach dabei von zehn Jahren. Die Stadt Hünfeld arbeitet dabei mit einem Kasseler Büro für Landschaftsarchitektur und Stadtplanung zusammen. Diverse Ortsbegehungen und Workshops zur Neugestaltung der Straßen und Wege hätten bereits stattgefunden. Die Stadt bemühe sich um den Zugang zu einem entsprechenden Förderprogramm. Die Arbeiten in der City, für die ein genauer Zeitplan noch nicht genannt wurde, sollen dann nach und nach erfolgen, wobei man in der Töpferstraße beginnen wolle.

Zunächst, so Tschesnok, habe man eigentlich einen Beschluss zur Thematik noch in der aktuellen Sitzung herbeiführen wollen, doch wolle man es bei der Mitteilung belassen, um stattdessen dem neu zu wählenden Stadtparlament die Möglichkeit zu geben, sich näher mit der Maßnahme zu befassen.

Stadt Hünfeld will Straßen und Wege neu bepflastern

Ein Großteil der stolze 33 Punkte umfassenden Tagesordnung der jüngsten Stadtverordnetenversammlung beschäftigte sich mit der Beschlussfassung zu Themen, die bereits in den Ausschüssen verabschiedet wurden. Einstimmig votierte auch das Gesamtgremium dafür, dass für das Großprojekt am Klostergarten ein städtebauliches Entwicklungskonzept erstellt wird. Hünfelds Bürgermeister Tschesnok machte noch einmal Werbung für die Maßnahme, in deren Rahmen die Oblatenmissionare ein Objekt für Wohnen, Einkaufen und Arztbesuch planen.

Grünes Licht gab es zudem für einen Auslegungsbeschluss der Bebauungspläne „Königsküppel“ in Michelsrombach, wo ein Teo-Markt entstehen soll, „Neugestaltung Ortskern“ in Roßbach – hier soll mit dem Indra-Gebäude ein Schandfleck beseitigt und Platz für Wohnungsbau gemacht werden – , „Am Rößberg – Südlich Lichtweg“ in Großenbach, „Baugebiet am Kleegarten“ in Rudolphshan sowie „Kindertagesstätte“, der sich auf den Ersatzneubau St. Jakobus in der Molzbacher Straße bezieht.

In Kraft treten kann der Bebauungsplan bezüglich der Straßenbaumaßnahmen in der Klingelstraße mit anschließendem Kreisverkehr.

Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok äußert sich zu Anfragen der Fraktionen

Unterdessen hatte sich der Magistrat mit einigen Anfragen seitens der Fraktionen zu beschäftigen. Bürgermeister Tschesnok gab dazu Erläuterungen. Beispielsweise wies die CWE auf illegale Müllabladeplätze in der Gemarkung Nüst hin, wo Altreifen und sonstiger Unrat abgeladen würden. Der Müll werde, sobald es die Witterung zulässt, von einer bereits beauftragten Firma fachgerecht entsorgt. Bei den Altreifen habe sich herausgestellt, dass der Eigentümer diese bis dato zur Abdeckung von Silage benutzt habe und man bei einen „Entsorgungswillen“ nicht erkennen könne. Altreifen, die in den Dammersbach gelangt seien, würden jedoch beseitigt.

Die SPD wollte wissen, ob die Landesunterstützung für Familien und Kommunen über den Landkreis schon an die Stadt Hünfeld weitergeleitet worden sei. „Die Stadt hat bisher noch kein Geld erhalten. Es wurde noch kein konkreter Zeitpunkt für die Weiterleitung mitgeteilt“, lautete die Antwort des Magistrats.

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