Fotos: Christoph Weß

JVA Hünfeld nutzt neuen Gefangenen-Transporter

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Seit Anfang dieses Jahres ist die Justizvollzugsanstalt Hünfeld mit einem neuen Gefangenen-Transporter ausgestattet. 110.000 Euro kostete das Sicherheits-Fahrzeug, nachdem es entsprechend umfunktioniert wurde.

„Wir sind unheimlich stolz, das Fahrzeug offiziell seit Anfang 2019 in Betrieb nehmen zu dürfen“, freut sich Lars Streiberger, Leiter der Hünfelder Justizvollzugsanstalt (JVA), über den neuen Gefangenen-Transporter.

Der Startschuss für das hochmoderne Sicherheitsfahrzeug verlief etwas holprig. „Weil die Tür nicht von innen geöffnet werden kann, gab es anfangs Probleme bei der Zulassung“, sagt Amtsinspektor Mathias-Winfried Völker.

Im Gegensatz zum Vorgänger, der außer Betrieb ist und ausgesondert wird, hat der 110.000 Euro teure Sprinter einiges mehr an Technik und Komfort zu bieten. Die drei Kabinen werden videoüberwacht und sind klimatisiert. Statt Bänken gibt es jetzt einzelne Sitze. „In den fünf Kabinen beim alten Transporter konnten sich korpulente Gefangene kaum anschnallen“, erinnert sich Peter Miosga, der in der „Sicherheitsgruppe mit Fahrbereitschaft“ tätig ist.

Das „mobile Gefängnis“ kommt bei Transporten in ganz Hessen und den angrenzenden Bundesländern zum Einsatz. „Wir nutzen es auch bei Fahrten zu Kliniken landesweit, zu Arzt-Ausführungen in der näheren Umgebung und Vorführungen zu Terminen beim Land- und Amtsgericht“, zählt Völker die weiteren Fahrtennutzungen des Transporters auf. / cw

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