Ein Radweg-Hinweisschild in Hünfeld.
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Hünfeld strebt eine bessere Radwegverbindung nach Rasdorf und Geisa an.

Radwege in Hünfeld im Blick

Bessere Verbindung in Richtung Rasdorf und Geisa? Tschesnok: „Wünschenswert“

Die Stadt Hünfeld wird die Vereine dabei unterstützen, eventuelle Corona-Folgen, die die Finanzen belasten, abzufedern. Einstimmig stimmten die Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung für einen entsprechenden CDU-Antrag. Ein weiteres Thema der Sitzung: die Radwege.

Hünfeld - Nun wird es für Hünfelder Vereine möglich sein, eine finanzielle Soforthilfe oder auch die Beteiligung an nutzlosen Ausgaben wie durch das Stornieren von bereits geplanten Veranstaltungen bei der Stadt Hünfeld zu beantragen. Die Unterstützung der rund 180 Vereine im Stadtgebiet Hünfeld sei der CDU-Fraktion eine Herzensangelegenheit, betont die Partei.

Beim Beantworten einer CWE-Anfrage ging Bürgermeister Benjamin Tschesnok (CDU) auf die Radwege-Situation in der Zuse-Stadt ein. Die Wählereinheit hatte danach gefragt, welche Maßnahmen aus dem Radwegekonzept des Landkreises Fulda in Hünfeld umgesetzt werden.

Radwege: Bürgermeister Tschesnok sieht Hünfeld „ordentlich aufgestellt“

Das Konzept ist seit August auf der Homepage des Landkreises einsehbar. Wie Tschesnok erläuterte, gebe es darin einige Vorschläge für verbesserte und neue Trassen im Stadtgebiet. Diese seien aber von den Planern mit einem geringen Vorrang versehen worden. Daran, so der Bürgermeister, zeige sich, dass die Stadt in Sachen Radwege „ordentlich aufgestellt ist“.

Allerdings, so sagte er, bestehe Raum für punktuelle Verbesserungen. Einige davon, wie das Entfernen der Umlaufsperren bei der Einmündung „Am Tiergarten“/„Mackenzeller Straße“ seien bereits umgesetzt worden. Gerade die Verbindung zwischen den Stadtteilen sei in der Vergangenheit bereits deutlich verbessert worden.

Tschesnok wies darauf hin, dass jeweils zu prüfen sei, wer der Baulastträger der betreffenden Straße und damit auch für die Umsetzung der Radwegplanung verantwortlich sei. Er verwies auf die Strecke an der Brückenmühle, wo das Land Hessen zuständig sei.

Hünfeld: Bürgermeister für Radwegeverbindung Richtung Rasdorf und Geisa

Bei Veränderungsvorschlägen zum Radweg an der B 27 bei Rückers sei der Bund beteiligt. Hier könne auch eine Alternativstrecke östlich der Bahntrasse entlang eines Wanderwegs in Richtung Haunestausee in Frage kommen.

Als wünschenswert bezeichnete Tschesnok eine bessere Radwegverbindung in Richtung Rasdorf/Geisa. Hier müsse zunächst eine Abstimmung mit der Gemeinde Rasdorf erfolgen.

Die alte Querungshilfe in der Molzbacher Straße soll indes provisorisch wiederhergestellt werden. Das sagte Tschesnok beim Beantworten einer SPD-Anfrage.

Weil der Landkreis die Molzbacher Straße – eine Kreisstraße – in den nächsten zwei bis drei Jahren erneuern wolle, sei im Zuge dieser Sanierungsmaßnahme auch die Schaffung von Querungsmöglichkeiten für den Fußgänger-Verkehr vorgesehen. Dabei wird auch der geplante Neubau der Kindertagesstätte an der „Molzbacher Straße“ einbezogen. (zi)

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