Die Schülerinnen und Schüler der Konrad-Zuse-Schule Hünfeld haben online mit Landtagsabgeordneten diskutiert.
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Die Schülerinnen und Schüler der Konrad-Zuse-Schule Hünfeld haben online mit Landtagsabgeordneten diskutiert.

Diskussionsrunde

Politik erlebbar machen: Schüler der Konrad-Zuse-Schule Hünfeld und Abgeordnete des Landtags im Online-Kontakt

Politik wurde im Unterricht der Konrad-Zuse-Schule digital greif- und erlebbar gemacht: Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums (Q1b) und der Fachoberschule Sozialwesen (12FSa) nahmen an der dialogP-Veranstaltung als Online-Konferenz teil. 

Hünfeld - DialogP ist eine Veranstaltung des gemeinnützigen Vereins Kumulus in Berlin. Schülerinnen und Schüler haben dabei die Möglichkeit, Parlamentariern zu begegnen, ihre Anliegen zu schildern und in den Diskurs zu treten.

Vor der Veranstaltung hatten sich beide Klassen im Politikunterricht die Frage gestellt, wo sie dringenden Handlungsbedarf in der Gesellschaft sehen. In fünf Diskussionsrunden kamen sie mit Abgeordneten des Landtages über selbstgewählte politische Fragestellungen ins Gespräch. Orientiert am „Kerncurriculum Gymnasiale Oberstufe“, worin unter anderem die „Herausforderungen der Parteiendemokratie“ und die „Zivilgesellschaft und Medien im politischen Prozess“ auf dem Lehrplan stehen, wurden diese Fragestellungen vorbereitet. (Lesen Sie hier: Digitaler Pionier der Wigbertschule Hünfeld: Stellvertretender Schulleiter Rainer Gerhard verabschiedet).

Hünfeld: Schüler der Konrad-Zuse-Schule und Abgeordnete des Landtags im Online-Kontakt

In der Konferenz stellten sich die fünf Wahlkreis-Abgeordneten (Jürgen Lenders von der FDP war verhindert) Silvia Brünnel (Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Hering (CDU), Sabine Waschke (SPD), Gerhard Schenk (AfD) und Jan Schalauske (Die Linke) vor. In den sechs verschiedenen virtuellen Gruppenräumen wurde dann der selbstgewählte Themenbereich mit jedem Abgeordneten einzeln ausdiskutiert. „Einführung eines neuen Unterrichtsfaches Lebenspraxis“, „ÖPNV in Hessen kostenlos?“, „Einführung eines Menstruationsurlaubes“, „Mehr Integration von Flüchtlingen“, „Keine Benotung von Talentfächern“ und schließlich „Abschaffung von Hartz IV“ - diese Themen standen auf der Agenda.

Die Veranstaltung endete mit einer kurzen Stellungnahme und Reflexion der Schülerinnen und Schüler zu ihren Argumenten und jeweils einer Abstimmung aller Beteiligten zu jeder Frage. „dialogP“ will Politik erlebbar machen, indem in Kontakt mit Abgeordneten getreten werden kann. Die Veranstaltung soll das Verständnis für die parlamentarische Demokratie und die Fähigkeite, Argumente auszutauschen, fördern. „Wir haben einen tieferen Einblick in die Politik und in die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien bekommen. Und wir hatten den Eindruck gewonnen, von der Politik gehört worden zu sein“, waren sich die Zuse-Schüler einig. (hw)

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