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Hünfeld soll sicher bleiben: Start der Bürgerbefragung im Rahmen der Kompass-Initiative

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Hessens Innenminister Peter Beuth (rechts) überreichte Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok im vergangenen Jahr das Kompass-Kommunen-Siegel.
Hessens Innenminister Peter Beuth (rechts) überreichte Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok im vergangenen Jahr das Kompass-Kommunen-Siegel. Nun fällt der Startschuss für die Befragung der Bürger. © Stadt Hünfeld

Hünfeld ist seit vergangenen September Teil der Sicherheitsinitiative Kompass (KOMnunalProgrAmmSicherheitsSiegel) des Hessischen Innenministeriums. Am kommenden Freitag werden rund 3700 Bürger schriftlich dazu eingeladen, an einer Umfrage der Universität Gießen teilzunehmen.

Hünfeld - Die Umfrage ist ein gemeinsames Projekt des Hessischen Innenministeriums, der Stadt Hünfeld sowie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die Ergebnisse dieser Befragung sollen dann Grundlage einer ersten gemeinsamen Erörterung werden. Wie Bürgermeister Benjamin Tschesnok dazu mitteilt, ist es das Ziel von Kompass, durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, dem Polizeipräsidium Osthessen, der Stadt und vielen anderen Akteuren das subjektive Sicherheitsempfinden in Hünfeld zu verbessern.

Schon heute gehöre Hessen zu den sichersten Bundesländern, die Kriminalstatistik für die Stadt Hünfeld weise wenige Straftaten auf. „Damit das so bleibt und vielleicht noch besser wird“, sagte der Bürgermeister, „wollen wir das Sicherheitsgefühl weiter verbessern.“ Dazu seien Polizei und Stadt allerdings auf die aktive Mithilfe der Bürger angewiesen.

Das Kompass-Siegel war der Stadt Hünfeld im September vergangenen Jahres durch den Hessischen Innenminister Peter Beuth verliehen worden. Ziel ist es, mit neuen Impulsen, individuell zugeschnittenen Präventionsmaßnahmen und der breiten Beteiligung der Öffentlichkeit die Sicherheit und auch das Sicherheitsgefühl in Hünfeld weiter zu stärken.

Hünfeld: Start der Bürgerbefragung im Rahmen der Kompass-Initiative

Durch die Befragung sollen sowohl das subjektive Sicherheitsgefühl, die Sicherheitsbedürfnisse, aber auch die Sorgen und Ängste der Bevölkerung ermittelt werden, um die Lebensqualität in Hünfeld weiter zu steigern. 3700 zufällig nach wissenschaftlichen Kriterien ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren werden dazu angeschrieben und um eine Teilnahme innerhalb von 14 Tage gebeten.

Per Post erhalten die Teilnehmer am 4. März einen individuellen Zugangscode zu einem Online-Fragebogen. Die Teilnahme der zufällig ausgewählten Befragten aus der Hünfelder Kernstadt und den Stadtteilen ist freiwillig. Die Beantwortung der Fragen erfolgt anonym unter Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Die anonymen Antworten gehen ausschließlich an die Justus-Liebig-Universität in Gießen und werden dort nach wissenschaftlichen Kriterien ausgewertet. Die Federführung hat die dortige Professur für Kriminologie.

Durch diese direkte Form der Bürgerbeteiligung haben möglichst viele Hünfelder Bürger die Chance, an der Sicherheit ihres Lebensumfeldes in ihrer Kommune mitwirken zu können. Deshalb hofft die Stadt auf eine rege Beteiligung an der Befragung, um ein möglichst breites Meinungsbild zu erhalten. Bei Fragen können sich die ausgewählten Teilnehmer der Befragung an das Bürgerbüro der Konrad-Zuse-Stadt unter Telefon (06652) 180555 wenden.

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