Das Team „Ö-KUH-logisch“ möchte die Belastung mit Ammoniakgasen in der Viehhaltung nutzen und setzt darauf, Kühe in deren Verhalten zu beeinflussen. Weitere Ideen waren der optimierte Gerüstbau des Teams „Easy Scaffolding“, das Re- und Upcycling von Textilstoffen der „MaVa Textilien GmbH“, das Team „Smaga Glasses“ mit innovativen Handy-Funktionen und einen elektronisch optimierten Antrieb für Kinderwagen des Teams „Withe“.
Die Wirtschaftsjunioren Fulda haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein starkes und vielfältiges Netzwerk junger Unternehmer und Führungskräfte zu bilden und den geschäftlichen und persönlichen Austausch zu fördern. Inhaltlich befassen sich die Wirtschaftsjunioren mit den Kernthemen des jungen Unternehmertums. Sie beteiligen sich aktiv an der Gestaltung der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik in Europa und engagieren sich für mehr Akzeptanz unternehmerischen Handelns in Deutschland.
Dort liegt die Verbindung zur Schulform Fachoberschule: die Fachoberschule soll für ihre Schüler unter anderem „die Voraussetzungen für eine selbstständige Tätigkeit schaffen“. Um diesem Ziel einen berufspädagogisch relevanten Hintergrund zu geben, beschäftigen sich die Schüler der Konrad-Zuse-Schule mit Unternehmensgründung, Businessplänen und innovativen Geschäftsideen, um im späteren Berufsleben gegebenenfalls den Weg der Selbstständigkeit einzuschlagen. So können sie durch die Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsjunioren bereits heute unternehmerisches Handeln simulieren und einen Einblick in die Gründerpraxis zur Förderung des regionalen Entrepreneurships erhalten.
Das Projekt fördert die Schüler in ihrem selbstständigen Denken und Handeln, in ihrer Planungskompetenz ebenso wie in ihrer Sozialkompetenz, die stark durch ihre Einbindung in ihr Gründungsteam gestärkt wird. schreibt die Schule in einer Pressemitteilung. Durch die spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Unternehmensgründung und dem Wettbewerbscharakter des Planspiels rücke eine künftige Tätigkeit als Gründer für die Teilnehmer mehr ins Bewusstsein und erscheine somit als realistische Alternative zu einer abhängigen Beschäftigung als Arbeitnehmer.
Die Projekt- und Teamarbeit werde mit einer realitätsnahen Problemstellung verbunden, habe damit mehr Verbindlichkeit und führe zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsfach „Unternehmensgründung“ und fördere nicht zuletzt auch die methodischen Kompetenzen der Schüler. (Lesen Sie hier: Ehemalige Zuse-Schüler entwickeln digitale Hilfe für Hochwasserprävention)
Die Wirtschaftslehrer Dr. Michael Giebel und Michael Kühlthau bedankten sich im Namen der Konrad-Zuse-Schule bei den Vertreterinnen und Vertretern und Herren der Wirtschaftsjunioren Fulda für den praxisnahen Austausch und das hilfreiche Feedback. (akg)