Fotos: Siggi Larbig

Hünfelder SV befördert Johannes Helmke zum Trainer der ersten Mannschaft

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Hünfeld - Der Hünfelder SV lässt die Katze aus dem Sack: Der 33-jährige Johannes Helmke wird ab Sommer das Amt des Cheftrainers der ersten Mannschaft übernehmen, die sich unter dem scheidenden Coach Dominik Weber auf Hessenliga-Kurs befindet.

Verkündet hatte der Verein seinen Spielern die Nachricht bei der traditionellen Winterwanderung am Samstag. Helmke musste dabei auch sein aktuelles Team informieren, dass dies in der kommenden Serie einen neuen Trainer erhalten wird. „Und für mich steht bis zum Sommer sportlich auch fast ausschließlich die zweite Mannschaft im Fokus, die Jungs liegen mir sehr am Herzen.“

Nicht jeden Stein umdrehen

Dennoch kündigt er Einzelgespräche mit jedem Spieler des aktuellen Kaders an. Für Helmke war die Entscheidungsfindung eine relativ leichte, „die ich aber natürlich erst mit meiner Frau abgesprochen habe“. Der B-Lizenz-Inhaber freue sich schon jetzt auf die neue Aufgabe, auf der ein deutlich höheres Augenmerk als auf seinem bisherigen Job liegen würde.

Jeden Stein wolle er ab Sommer nicht umdrehen, „vielmehr die erfolgreiche Arbeit von Dominik fortführen“. Gemeinsam mit Helmke sollen nun die Personalplanungen vorangetrieben werden, wie Rohde auf Nachfrage erklärt. Passend zum Weg des Vereins, werde es allerdings voraussichtlich nicht die ganz großen Veränderungen geben.

Wer wird neuer Trainer des Gruppenliga-Teams?

„Wir befinden uns aktuell auf Aufstiegskurs. Ich wüsste nicht, weshalb uns ein Spieler verlassen sollte, aber natürlich wird es auch im Sommer die ein oder andere Veränderung geben“, sagt Rohde. Im Winter zumindest werde nichts mehr passieren: Offensivgeist Daniel Kornagel (Australien) und Torwart Jonas Hosenfeld (Nüsttal) sind weg, Torwart Fabian Brunner (Festspielstadt) neu, dazu steht Innenverteidiger Franz Faulstich nach mehrmonatigem USA-Aufenthalt wieder zur Verfügung.

Noch ungeklärt ist Helmkes Nachfolge als Trainer des Gruppenliga-Teams. „Der eine der Trainer ist gefunden, der andere dafür vakant, so ist nunmal das Leben“, sagt Rohde und macht sich mit der Suche des Nachfolgers genauso wenig Stress wie zuletzt. „Auch bei unserer zweiten Mannschaft setzen wir ähnliche Maßstäbe an, wobei wir da auch in Richtung Spielertrainer offen sind. Gesucht wird die beste Lösung“, erklärt Rohde.

Das könnte Sie auch interessieren