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Hünfelds Bürgermeister ruft zu Besonnenheit und Solidarität auf

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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HÜNFELD - Das Coronavirus hält die Gesellschaft in Atem. Nun ruft auch Hünfelds Bürgermeister zu Besonnenheit und Solidarität auf. Das wird in seinem Grußwort für die Amtsblattausgabe deutlich.

„Durch die Berichterstattung der vergangenen Tage dürfte jedem klar geworden sein, dass die Ausbreitung des Coronavirus die Gesellschaft, aber auch unsere Stadtgemeinschaft vor einige Herausforderungen stellen wird. Wir werden in den kommenden Wochen sicher auf einige schöne Gemeinschaftserlebnisse verzichten müssen, dennoch wird Gemeinschaft in besonderer Weise gefordert sein“, betont Schwenk in seinem Grußwort.

Jeder einzelne könne Beitrag leisten

Er sagt außerdem: „Das Gesundheitswesen und staatliche Behörden tun alles in ihren Kräften stehende, die Ausbreitung dieses Virus zu verlangsamen und die Folgen zu lindern.“ Doch könne jeder Einzelne auch selbst einen Beitrag dazu leisten, dass wir diese Krise gut bestehen werden, sei es durch die Befolgung von Warnhinweisen und Veränderung einiger Lebensgewohnheiten wie den Verzicht auf den Besuch von Veranstaltungen oder aber ganz persönliche Vorkehrungen bei Hygiene und sozialen Kontakten.

Gemeinschaft und Rücksichtnahme

Er macht darauf aufmerksam, dass Gemeinschaft und Rücksichtnahme in besonderer Weise gefordert sein werden und betont, dass jeder einzelne seinen Blick nicht nur auf sein persönliches Wohlergehen richten, sondern auch das des Nachbarn im Auge behalten solle. So mache es beispielsweise Sinn, seine vielleicht alleinlebende ältere Nachbarin mal anzurufen, mit ihr über ihre Ängste zu sprechen und einfach mal zu fragen, ob man ihr beim Einkaufen etwas mitbringen kann, bevor sie sich selbst auf den Weg machen müsse. Das gelte um so mehr für Menschen, die unter Quarantäne gestellt wurden. Sein Appell: „Halten Sie telefonisch oder mit anderen Medien Kontakt zu ihnen, fragen sie nach, ob sie ihnen Einkäufe vor die Tür stellen können und geben sie diesen Menschen nicht das Gefühl, allein gelassen zu sein.“

„Ich habe Vertrauen“

Vor allem werde es wichtig sein, die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden und die staatlichen Anordnungen konsequent zu beachten, um sich selbst aber auch andere zu schützen.

Abschließend sagt er: „Wir alle können heute nicht gesichert absehen, welche Folgen uns beispielsweise in wirtschaftlicher Hinsicht drohen und wann die Gefahren aus der Ausbreitung dieses Virus gestoppt werden können. Ich habe allerdings Vertrauen sowohl in unser Gesundheitssystem als auch unsere Fachbehörden, dass wir diese Aufgaben meistern werden, vor allem dann, wenn jeder Einzelne dabei ein wenig mithilft. Deshalb sind Besonnenheit und Solidarität gerade jetzt gefordert.“ / mal

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