Fotos: Alexander Haas

Hünfelds Bürgermeister Schwenk beschwört Zusammenhalt bei Silvesteransprache

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Viele Hünfelder Bürger haben am Silvesterabend bei frostigen Temperaturen die traditionelle Aufführung des „Hünfelder Neujahrsliedes“ am Fuße des Rathauses erlebt. Bürgermeister Stefan Schwenk (CDU) hielt dabei die letzte Silvesteransprache seiner Amtszeit.

Von Alexander Haas

Schwenk, der in diesem Jahr nach sechs Jahren im Amt ausscheidet, konstatierte in seiner Neujahrsansprache, „dass wir auch im Jahr 2019 wieder viele Schritte vorangekommen sind und zuversichtlich in das neue Jahr 2020 gehen können.“ Genau wie im zu Ende gegangenen Jahr seien für 2020 manche Herausforderungen zu erwarten, kündigte der Bürgermeister an.

In einer Bilanz zum Jahr 2019 verwies er auf „eine wirtschaftliche Dynamik in Hünfeld, die ihresgleichen in den letzten Jahrzehnten sucht“: Darunter die umfängliche Rathaussanierung, Vorbereitungen für den Bau und die Sanierung von zwei Kindergärten, Unternehmensansiedlungen sowie Tiefbaumaßnahmen zum Schutz vor Starkregenereignissen im Bereich der Stadt. Er erinnerte auch an die Aufhebung der Straßenausbaubeiträge, die in der mittelfristigen Finanzplanung nicht durch die Erhöhung der Grundsteuer B kompensiert werde. „Wir gehen gut gerüstet in möglicherweise konjunkturell etwas schwierigere Zeiten“, sagte Schwenk.

Zusammenarbeit als Teil des Erfolgsgeheimnisses

Vor allem aber seien Zusammenhalt und Zusammenarbeit sicher Teil des Erfolgsgeheimnisses, die Hünfelds Entwicklung ganz wesentlich mitgeprägt hätten. „Nur weil wir uns in wesentlichen Fragen einig waren und einig sind, sind wir möglicherweise besser vorangekommen, als dies in anderen Städten und Gemeinden gelungen ist“, sagte Schwenk.

Besonders am Herzen lag dem Bürgermeister, dass die Hünfelder Bürger die Fähigkeiten zum Gespräch und zur Findung gemeinsamer Lösungen finden und Abgrenzung ablehnen. „Abgrenzung darf sich nie wiederholen. Wir müssen achtsam sein, wir müssen einander zuhören und ganz einfach aufeinander zugehen!“

Nachfolger war „Wunschkandidat“

Schwenk ging auch auf das Ende seiner Zeit als Bürgermeister ein. Er hatte aus gesundheitlichen Gründen auf eine zweite Amtszeit verzichtet; Anfang November war Benjamin Tschesnok als sein Nachfolger gewählt worden. „Er war mein Wunschkandidat für meine Nachfolge“, sagte Schwenk und erklärte, er werde auch in den kommenden Monaten bis zu seiner Amtsübergabe „mit aller Kraft weiter für diese Stadt und ihre Menschen arbeiten. Ich bin stolz darauf, Bürgermeister von Hünfeld sein zu dürfen, und ich freue mich darauf, weiterhin Bürger dieser liebenswerten Stadt zu bleiben.“

Zuvor hatten Chöre und Musiker aus dem Hünfelder Stadtgebiet das Hünfelder Neujahrslied vorgetragen. In dem Lied heißt es mit Blick auf das neue Jahr unter anderem wörtlich: „Gesundheit, Frieden und Einigkeit ... und auch dazu, dass wir alle leben in guter Ruh.“

Mehrere Gesangsvereine sangen zusammen

Vorgetragen wurde das Lied unter der Gesamtleitung von Walter Glotzbach von der Stadtkapelle Hünfeld, dem Männergesangverein Hünfeld, dem Kirchenchor St. Jakobus Hünfeld und dem Ökumenischen Singkreis Hünfeld sowie den Gesangvereinen Mackenzell und Nüst.

Traditionell mit dem gemeinsamen „Großer Gott wir loben Dich“ blickten die Anwesenden mit Zuversicht in das Neue Jahr 2020.

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