Benjamin Tschesnok (rechts) ließ sich unter anderem von Andreas Staubach (Mitte) vom gleichnamigen Architekturbüro informieren.
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Benjamin Tschesnok (rechts) ließ sich unter anderem von Andreas Staubach (Mitte) vom gleichnamigen Architekturbüro informieren.

Innenausbau im Rathaus

Momentan wird die Haustechnik eingebaut

Die Innenausbauarbeiten im Hünfelder Rathaus sind in vollem Gang. Bei einem Ortstermin hat sich Bürgermeister Benjamin Tschesnok (CDU) über den aktuellen Stand des aufwendigen und komplizierten Projektes informiert.

Hünfeld - Wie der zuständige Projektleiter in der Stadtverwaltung, Thomas Henkel, sowie Andreas Staubach, David Schwanitz und Johann Mensch vom Architekturbüro Staubach und Partner dabei berichteten, werde der Innenausbau gegenwärtig mit Hochdruck vorangetrieben.

In den oberen Geschossebenen sind die Trockenbauarbeiten bereits weitgehend abgeschlossen, erklärt die Stadt in einer Pressemitteilung. Auch die meisten Fenster sind bereits ausgetauscht. Gegenwärtig konzentrieren sich die Bauarbeiten insbesondere auf den Einbau der Haustechnik. Neben den Gewerken Heizung und Lüftung gehört dazu die umfangreiche Elektro- und EDV-Verkabelung. Derzeit werden kilometerlange Leitungen, Elektrokabel und Datenleitungen verlegt, um das Gebäude für die künftigen Anforderungen der Digitalisierung der Verwaltung auszurüsten.

Immer neue statische Probleme

Als nächste Ausbaustufe sollen dann die Fußböden folgen. Im Treppenhaus wurde bereits das neue Podesttreppenhaus eingebaut. Gegenwärtig werden die Fundamente für die Aufzuganlage hergestellt, die künftig alle Geschossebenen auch für gehbehinderte Menschen erreichbar machen soll.

Bei den Bauarbeiten wurden bei der Freilegung der Decken und der Mauern immer wieder neue statische Probleme entdeckt, die durch den Einbau von Betonunterzügen und den Austausch von Mauerwerk behoben werden mussten. Entscheidend für die kommenden Wochen wird nach den Worten von Bürgermeister Tschesnok sein, dass die Materiallieferungen im Angesicht der gegenwärtigen Corona-Pandemie nicht ins Stocken geraten und dass keine Quarantänemaßnahmen bei den vor Ort tätigen Handwerksbetrieben erforderlich werden.

Verschiedene Vorsorgemaßnahmen

Um das Ansteckungsrisiko zu verringern, wurden verschiedene Vorsorgemaßnahmen getroffen, die der Hygiene und der Einhaltung des notwendigen Abstandes zwischen den Bauhandwerkern dienen sollen.

Mittlerweile sind auch die Sandsteinstufen der Außentreppe nach der Sanierung wieder eingetroffen und auf die neuen Treppenwangen aufgelegt worden. Lediglich die Sandsteinverkleidung für die Wangen müssen noch hergestellt werden.

Anschließend soll auch die Frontfassade des Rathauses eingerüstet werden, da an der Fassade verschiedene Sanierungsarbeiten an den Fugen und Sandsteingesimsen erforderlich sind.

sam

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