Die „Mamas“ und Franziskaner kümmern sich liebevoll um die Kinder.
+
Die „Mamas“ und Franziskaner kümmern sich liebevoll um die Kinder.

Spendenaufruf

Verein „Reichtum der Herzen“: Maren Herbert aus Rasdorf unterstützt Missionsprojekt in Kenia

Mit ihrem gemeinnützigen Verein „Reichtum der Herzen“ unterstützt Maren Herbert eine Missionsstation der Franziskaner in Kenia, die sich um verwaiste und behinderte Kinder kümmern. 

Rasdorf/Subukia - Durch die Corona-Pandemie und Lockdown fällt es Missionsprojekten schwer Spendengelder zu bekommen. So auch dem Projekt von Maren Herbert aus Rasdorf für „Reichtum der Herzen“. Durch Veranstaltungen wie „Einstimmen auf Weihnachten“ oder den Feierabendmarkt in Rasdorf konnten Spendengelder eingeworben und neue Mitglieder gewonnen werden.

Die Jahreshauptversammlung des gemeinnützigen Vereins musste verschoben werden. Herbert unterstützt das Kinderheim St. Antony der Franziskanermissionare in Subukia, ein Ort in Kenia, 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Nairobi.

Die Rasdorferin hat die Missionsstation schon mehrfach besucht und dort vor acht Jahren in einem Volontariat mitgearbeitet. So konnte sie sich von der Arbeit überzeugen und gründete den gemeinnützigen Verein „Reichtum der Herzen“. Sie weiß um die sinnvollen Verwendung der Spendengelder. (Lesen Sie hier: Radeln für Kinder in Not: Rotary Club Rhön plant 1380-Kilometer-Tour nach Ungarn).

Maren Herbert (Rasdorf) unterstütz mit Verein „Reichtum der Herzen“ Projekt in Kenia

Die Franziskaner bieten in Subukia verwaisten und behinderten Kindern der Region ein sicheres und liebevolles Zuhause. Neben der liebevollen Betreuung sorgt der Aufenthalt im Kinderheim auch dafür, dass die Kinder notwendige medizinische Versorgung erhalten und zur Schule gehen können. Mittlerweile haben 24 Kinder dort ein Zuhause gefunden. „Unser Kinderheim stößt damit an seine Kapazitätsgrenzen“, so Pater Miro. Geplant sei wegen der starken Nachfrage eine Erweiterung auf 60 Plätze. Durch ihre Arbeit leistet die Missionsstation einen enormen Beitrag für die Wertschätzung von behinderten Menschen.

Anders als in Deutschland gilt in Kenia Behinderung immer noch als die Strafe Gottes. Dieses Denken hat große Auswirkungen auf das Leben aller betroffenen Kinder. So werden sie häufig von ihren Familien aus Scham und Angst vor Nachbarn und Verwandten versteckt. Niemand soll diese „Strafe Gottes“ zu Gesicht bekommen.

Der gemeinnützige Verein Reichtum der Herzen beschafft finanzielle Mittel, damit die Franziskaner Lebensmittel sowie Artikel des täglichen Bedarfs kaufen können. „Unsere Kinder erhalten am Tag eine warme Mahlzeit, was für kenianische Verhältnisse keine Selbstverständlichkeit ist. Schon von drei Euro am Tag kann ein Kind in Kenia satt werden. Wobei wir zusammen mit den Franziskanern darauf achten, dass die Kinder auch regelmäßig Obst und Gemüse bekommen“, erklärt Maren Herbert.

Herbert hofft auf Spendenbereitschaft der Menschen

Durch die Spenden würden ebenso die Arbeitsplätze der fünf „Mamas“, welche das Herz des Kinderheims bilden würden und sich Rund um die Uhr um die Kinder kümmern, mitfinanziert.

Maren Herbert hofft durch den Ausfall der Veranstaltungen auf die Großzügigkeit und Spendenbereitschaft der Menschen im Hünfelder und Fuldaer Land. Nur dadurch könne der Spendeneinbruch ausgeglichen werden. Ebenso besteht die Möglichkeit Mitglied des Vereins zu werden oder regelmäßig zu spenden.

Spendenkonto: Reichtum der Herzen, Sparkasse Fulda, DE16 5305 0180 0074 0054 88, Spendenquittungen können ausgestellt werden. (wim)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema