Überraschung bei der Kommunalwahl in Burghaun: CDU und SPD kommen jeweils auf 40,42 Prozent. Die FDP legte stark zu.
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In Burghaun haben die Unionsleute ihren guten, vor fünf Jahren erreichten Stand halten können. Doch nur die FDP kann ein Plus verbuchen.

SPD ganz stark in Hohenroda

Kommunalwahl im Hünfelder Land: Die Endergebnisse sind da - CDU baut Vorsprung in Haunetal und Nüsttal aus

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Kommunalwahl im Hünfelder Land: Die vorläufigen Endergebnisse sind da. In Haunetal und Nüsttal konnte die CDU ihren Vorsprung ausbauen. In Eiterfeld setzt sich die FWG durch. In Rasdorf ist die CDU stärker als gedacht und in Hohenroda hat die SPD die Nase weit vorne.

Hünfeld - Als Sieger darf sich die CDU in Hünfeld betrachten. Denn die tonangebende Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung behält, so wie es nach den Trendergebnissen aussieht, ihre absolute Mehrheit. 53,1 Prozent an Wählerstimmen standen zu Buche. „Damit sind wir sehr zufrieden“, erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Steffen Diegmüller nach den Trendergebnissen bei der Kommunalwahl 2021. Nun liegen die ersten Endergebnisse der Kommunalwahl im Hünfelder Land vor.

Kommunalwahl in Nüsttal: CDU kann ihren Vorsprung ausbauen - CWE gibt einen Sitz ab

Gegenüber dem Resultat der Kommunalwahl von 2016 und dem Trendergebnis vom Wahlabend haben die Christdemokraten in Nüsttal ihre Position ausbauen können: Sie vergrößerten den Abstand zur CWE und erreichten 71,2 Prozent der Stimmen. Das bringt der CDU auch einen Sitz mehr in der Gemeindevertretung. Die 2:1-Aufteilung der Kräfte in der Vertretung Nüsttals ist hingegen dahin: Für die kommenden fünf Jahre verfügt die CDU Nüsttals über elf Sitze, die CWE muss sich mit vier Mandaten begnügen.

„Das ist sehr bedauerlich“, kommentierte Bernd Schiffhauer, der Vorsitzende der Wählereinheit am Montagnachmittag das Resultat. Er habe eigentlich ein besseres Ergebnis erwartet und erhofft. „Denn wir haben in der zurückliegenden Wahlperiode eigentlich gute Arbeit geleistet“, betont er. Die CWE müsse sich Gedanken machen, warum sie das nicht habe rüberbringen können. Vielleicht habe auch das Bündeln mit der Bürgermeisterwahl der CDU gut getan. „Aber so oder so: Das wird der CWE Ansporn sein, ihre Arbeit noch zu intensivieren und auch deutlich zu machen.“

In Nüstal vergrößert die CDU den Abstand zur CWE und erreichen 71,2 Prozent der Stimmen.

Das sind die Gewählten in Nüsttal

CDU: Andreas Kapelle, Clemens Balzer, Justus Beier, Andreas Heß, David Flügel, Annalena Klee, Carlo Schaub, Dieter Hahn, Marcus Fink, Manuel Gollbach, Fabian Hartung

CWE: Bernd Schiffhauer, Ilona Göller, Christian Knüttel, Marcus Jost

Aus Sicht der CDU wurzelt der Erfolg einerseits in der guten Arbeit der zurückliegenden Zeit, analysiert Gemeindeverbandsvorsitzender Fabian Hartung. Aber auch die Zusammensetzung der Kandidatenliste habe sich wohl ausgezahlt: „Wir haben Menschen aus Ortsteilen, aber auch aus allen Lebenssituationen und vielen Berufen präsentieren können“, unterstreicht Hartung. Nun gehe es darum sich in der Vertretung den kommenden Aufgaben zu stellen. Dazu gehöre das Umsetzen der IKEK-Projekte, aber auch das Reagieren auf die Folgen der Corona-Pandemie. (Lesen Sie hier: Bürgermeisterwahlen im Kreis Fulda: Alle Rathauschefs im Amt bestätigt)

Kommunalwahl in Haunetal: SPD verliert Stimmenanteile und gewinnt trotzdem Sitz

Die CDU in Haunetal bleibt mit einem Plus von 2,1 Prozentpunkten auf 40,85 Prozent der Stimmen stärkste Fraktion. Sie ist aber mit sechs Sitzen nur um ein Mandat stärker als die zweitstärkste Gruppe – die SPD. Die Formation GfH verliert Rang zwei und wird mit 28,98 Prozent dritter Sieger.

Zufriedenheit beim Wahlsieger: „Gerade mit Blick auf den CDU-Trend im Landkreis sind wir froh über das Ergebnis“, sagt Gemeindeverbandsvorsitzender Marius Tegl. Den Zuwachs habe die CDU wohl auch deshalb verzeichnet, weil sie eine attraktive, mit jungen und erfahrenen Leuten besetzte Kandidatenliste vorgelegt habe.

Die CDU in Haunetal bleibt mit einem Plus von 2,1 Prozentpunkten auf 40,85 Prozent der Stimmen stärkste Fraktion.

Dass der prozentuale Zuwachs nicht zu mehr Mandaten geführt habe, sieht Tegl gelassen. Die CDU sei die stärkste Fraktion – und sie strebe an, das gute „Betriebsklima“, das sich in der zurückliegenden Wahlperiode nach von Streit geprägten Jahren in der Gemeindevertretung entwickelt habe, zu erhalten.

Das sind die Gewählten in Haunetal

CDU: Andreas Kimpel, Marius Tegl, Dr. Axel Schreiber, Maren Kempf, Ralf Stuckardt, Karin Wagner-Pilot

SPD: Hein-Peter Möller, Dirk Henkel, Heiko Wiegand, Birgit Binder, Horst Bachmann

GfH: Ulrike Klawonn, Lothar Herbst, Klaus Renschler, Lars Stein

Dieses Ziel wollen, so Spitzenkandidat Hein-Peter Möller, auch die Sozialdemokraten ansteuern. Er sei sehr zufrieden, das Ergebnis weitgehend gehalten zu haben. Möller freut sich, dass aufgrund der Stimmenverteilung für seine SPD trotz eines geringfügigen Rückgangs auf 30,17 Prozent der Stimmen ein Mandat mehr herausspringt.

„Wir würden uns noch mehr freuen, wenn wir noch mehr Stimmen hätten“, macht Ulrike Klawonn, Spitzenkandidatin der GfH klar. „Nach den Daten des Trendergebnisses – dabei hatte die GfH-Fraktion klar vor der SPD gelegen – waren wir fast euphorisch.“ Aber unter dem Strich sei die Wählergruppe zufrieden, auch wenn der Verlust eines Sitzes in der Vertretung bedauerlich sei. „Das Ergebnis ist auch ein Ansporn für uns“, sagt sie. Es gehe auch darum, jüngere Menschen für die GfH zu gewinnen.

Kommunalwahl in Eiterfeld: FWG atmet tief durch und landet vor CDU

Am Ende ist es noch eine Zitterpartie geworden, doch schließlich hatte die FWG in Eiterfeld ihr Wahlziel erreicht: Sie löst die CDU als stärkste Fraktion ab. Aber beide gewinnen jeweils 13 Sitze in der Gemeindevertretung.

Die Freien Wähler hatten nach Auszählung aller 19 Wahlbezirke 41,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinigt, die CDU kam auf 41,1 Prozent. Nach den Trendergebnissen hatte der Herausforderer schon wesentlich deutlicher mit 42,9 Prozent gegenüber der Union mit 40,4 Prozent geführt. Einen Stimmenzuwachs verbuchten auch die Grünen, die bei 7,6 Prozent stehen (plus 2,4). Das reicht aber dennoch nur für zwei Sitze in der Gemeindevertretung, die nach Lage der Dinge von den bisherigen Vertretern Thomas Budde und Joachim Nophut besetzt werden. Spitzenkandidatin Antonia Lütgens kam nur auf das viertbeste Ergebnis. In der Trendwahl schnitt die Partei mit 8,6 Prozent noch besser ab.

In der Marktgemeinde Eiterfeld löst die FWG die CDU als stärkste Fraktion ab.

Auch bei der CDU war der Spitzenkandidat nicht der bei den Wählern Beliebteste. Ex-Bürgermeisterkandidat Sebastian Klinzing wurde da von Sophia Sudbrock, der Nummer drei der Liste, übertrumpft. Die SPD bleibt in Eiterfeld drittstärkste Fraktion (9,4), verlor aber 3,5 Prozent und kommt auf drei Sitze. Dennoch eine Verbesserung gegenüber dem Trendwahlergebnis mit 8,4 Prozent.

Wahlsieger FWG war insbesondere in Ufhausen (71,7 Prozent) und Buchenau/Giesenhain (60,1) stark. Das schlechteste Resultat erreichten die Freien Wähler in Wölf/Mengers (22,2) und Dittlofrod (19,1). CDU-Hochburg ist Oberweisenborn (68,4). Die SPD fand besonders in Arzell (22,1) Anklang. Die Wahlbeteiligungen in Eiterfeld lag bei 64,37 Prozent.

Das sind die Gewählten in Eiterfeld

CDU: Sophia Sudbrock, Sebastian Klinzing, Stefanie Klee, Klaus-Dieter Rucht, Holger Mörmel, Thomas Kehl, Katharina Hartmann, Marius Böttinger, Stefan Zahn, Markus Kübchen, Andreas Ritz, Gert Oehrling, Bernd Krieg

Grüne: Thomas Budde, Joachim Nophut

SPD: Georg Nophut, Thilo Kister, Philipp Krieg

FWG: Pascal Möller, Hubert Schmelz, Theodor Kohlmann, Florian Zintl, Heiko Mähler, Christine Volkenand, Anna-Lena Kalb, Yvonne Hohmann, Sonja Kimpel, Samir Bachmann, Stefan Hildenbrand, Leonhard Hohmann, Andrea Vogt

Kommunalwahl in Rasdorf: Fast drei Viertel wählten CDU

Fast drei Viertel der Stimmen sind in Rasdorf auf die CDU entfallen. Mit den 72,4 Prozent ist Gemeindeverbandsvorsitzender Hans-Jürgen Stark unter dem Strich zufrieden – auch wenn er gerne noch einen Sitz mehr für seine Fraktion gehabt hätte.

Die SPD ist mit einem Stimmenanteil von 27,6 Prozent und damit mit vier Sitzen in die Gemeindevertretersitzung zurückgekehrt. Das ist deutlich weniger als im Trendergebnis, welches bei 42,15 Prozent, das der neuen Fraktion, die nur fünf Kandidaten auf der Liste hatte, sechs Sitze beschert hätte. Weil die SPD aber nur fünf Kandidaten hat, wäre die Vertretung um ein Mandat geschrumpft. Für Bettina Rieger, die bei der SPD die meisten Stimmen holte, zeigt das Resultat jedenfalls, dass viele Wähler das Fehlen einer Alternative bedauert hätten. Das Ergebnis habe ihre Erwartungen übertroffen.

Fast drei Viertel der Stimmen sind in Rasdorf auf die CDU entfallen.

CDU-Mann Hans-Jürgen Stark ist der Schreck vom Trendergebnis noch anzumerken, das die CDU bei 58 Prozent sah: „AmSonntag bin ich aus allen Wolken gefallen“. Das Endergebnis habe da manches zurechtgerückt.

Er begrüße es, dass es eine zweite Liste gebe. „Konstruktive Opposition bringt uns als Gemeinde voran“, sagt Stark und betont, dass er auf ein gutes Miteinander in der neuen Vertretung hoffe. Dass die SPD in der Vorbereitung nur fünf Namen präsentiert hat, nennt er allerdings „fahrlässig“. Wer sich zur Wahl stelle, müsse sich auch entsprechend vorbereiten, findet er. Seitens der CDU habe man intensive Gespräche geführt, um Kandidaten zu gewinnen.

Selbstkritisch stellt Stark auch die Frage, warum es der CDU nicht gelungen sei, noch mehr Wählerinnen und Wähler von ihrer guten Arbeit zu überzeugen. Offenbar werde das Wirken der Kommunalpolitiker nicht immer so direkt wahrgenommen. Die Wahlbeteiligung in Rasdorf lag bei 68,62 Prozent.

Das sind die Gewählten in Rasdorf

CDU: Klaus-Peter Sauerbier, Hans-Jürgen Stark, Christoph Pralle, Ulla Martin, Annette Hardegen, Carolin Klee, Gebhard Krieg. Niklas Schwalbach, Christian Neidhart, Christine Zopf, Ralf Schwalbach

SPD: Bettina Rieger, Wolfgang Deißenroth, Christina Hahn, Joachim Kohn

Kommunalwahl in Burghaun: Nur die FDP verbucht ein Plus

Das kommt nicht so oft vor: Der Trend hätte in Burghaun die FDP glücklicher gemacht als die Realität. Denn statt der 21,4 Trend-Prozente gab es „in echt“ 15,7 Prozent Stimmen für die Liberalen. Aber: Zufrieden wird man dort dennoch sein. Die FDP ist die einzige Fraktion, die Gewinne zu verzeichnen hat.

Wenn die CDU-Leute nicht ganz abgebrüht waren, dürften sie nach der Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses aufgeatmet haben: Denn wenn mit 47,9 Prozent nun auch ein halber Prozentpunkt weniger geholt wurde als 2016 – die Unionsleute um Christian Heß haben ihren guten, vor fünf Jahren erreichten Stand halten können. Und sie haben ihre 15 Mandate knapp unter der absoluten Mehrheit in der 31-köpfigen Vertretung – verteidigt.

In Burghaun haben die Unionsleute ihren guten, vor fünf Jahren erreichten Stand halten können.

Auf fünf Sitze ist die FDP-Fraktion angewachsen. An die Spitze wurde Gertraud Pfingstgräff gewählt, die zuletzt intensiv im Gemeindevorstand mitgearbeitet hatte. Überraschend weit vorn landete „Neuling“ Marco Kasper, der sich vor Fraktionschef Martin Gerlach den zweiten Platz sicherte.

Auch wenn sich die prozentualen Verluste der SPD mit 364 Prozent, vergleicht man sie mit anderen Orten, durchaus in Grenzen halten – es wird das Team um Karlheinz Schott schmerzen, dass es nun einen Sitz in Richtung FDP abgeben musste. Auch bei der SPD hat sich die Zusammensetzung der Fraktion verändert, und auch die Reihenfolge der Liste haben die Wähler nicht einfach übernommen. Das ist für die Neuen, die auf vordere Ränge gewählt wurden, eine Herausforderung, aber auch eine Ermutigung, selbstbewusst zu handeln.

Das sind die Gewählten in Burghaun

CDU: Christian Heß, Thilo Schneider, Mathias Rauschenberg, Johanna Steger, Daniel Vogt, Sophia Mann, Norbert Herr, Jochen Hosbach, Astrid Lohfink-Weber, Marius Ludwig, Lukas Manns, Karsten Heimroth, Matthias Hohmann, Steffen Landsiedel, Matthias Vogt

SPD: Karlheinz Schott, Rolf Lambertz, Patricia Doll, Christian Maul, Ralph Klinzing, Horst Becker, Michael Bätza, Gerlinde Schott, Michael Schneider, Elisabeth Wink, Anne-Lisa Baumgart

FDP: Gertraud Pfingstgräff, Marco Kasper, Martin Gerlach, Thomas Kemler, Bernd Lachmann

In Burghaun gibt es in der Trendwahl einen Gewinner, einen großen und einen kleinen sowie einen großen Verlierer bei dieser Wahl. Und der große Gewinner ist die FDP. Die Freien Demokraten punkten nach den vorliegenden Zahlen enorm und machen einen Sprung von bislang 13,0 auf jetzt 19,17 Prozent.

So viel Zuwachs freut die einen und erschüttert die anderen. Der „kleine Gewinner“ ist die SPD. Sie steigert sich beim Stimmenanteil von 38,6 auf 40,42 Prozent. Schmerzlich ist das Resultat der CDU. Sie schafft es nicht, die größte Fraktion zu bleiben.

2016 hatte die CDU mit 48,4 Prozent an der absoluten Mehrheit gekratzt. Nun sind 40,42 Prozent (genauso viele Stimmen wie dei SPD) ein bitteres Resultat für den Gemeindeverband um Erhard Mörmel, aber besonders auch für den engagierten Fraktionsvorsitzenden Christian Heß.

Kommunalwahl in Hohenroda: SPD holt als stärkste Fraktion 45,3 Prozent

Mit minimalen Zugewinnen hat sich die SPD in der Gemeinde Hohenroda bei den Kommunalwahlen 2021 als stärkste Fraktion behaupten können. Dass die Sozialdemokraten in der Mehrheit sind, ist in der osthessischen Kommunalpolitik eine Ausnahme. 

Als das Endergebnis feststand, nachdem 1478 Wählerinnen und Wähler ihre Stimmen vergeben hatten, wurden für die SPD 45,3 Prozent notiert – 0,4 mehr als noch vor fünf Jahren. Hans-Albert Pfaff, Vorsitzender des Gemeindeverbandes, ist zufrieden: „Ich denke, es ist ein Erfolg für unsere bürgernahe Politik.“ Das Endergebnis ist damit sogar besser als das der Trendwahl mit 41,2 Prozent.

Mit minimalen Zugewinnen hat sich die SPD in der Gemeinde Hohenroda als stärkste Fraktion behaupten können.

Einzig mit der Wahlbeteiligung von 58,2 Prozent zeigte sich der SPD-Funktionär nicht einverstanden: „Das hätte ruhig mehr sein können.“ Die Arbeit der Bundes-SPD in der Großen Koalition hätte, bekräftigt Pfaff, „null Auswirkungen“ auf das Wahlergebnis in Hohenroda gehabt.

Die Parteilosen aus Hohenroda – mit 62,8 Prozent besonders in Mansbach immens stark – blieben mit 31,5 Prozent die zweitstärkste Fraktion in der Gemeindevertretung. Auch für die FDP (11,8 Prozent, plus 1,0) ging es leicht aufwärts (Trendwahl: 8,4 Prozent), während die CDU ein ernüchterndes Ergebnis einfuhr und mit 11,5 Prozent (Trendwahl: 14,3 Prozent) der Stimmen in der Gemeinde nur die Nummer vier ist.

Das sind die Gewählten in Hohenroda

CDU: Alexander Buhles, Uwe Berk, Silvia Kurz

SPD: Ferdinand Schwab, Hans-Albert Pfaff, Martin Aubel, Dagmar Budesheim, Andreas Fischer, Petra Müller-Reusch, Luca Langhans, Martin Metz, Stefan Reinhardt, David Oehm

FDP: Rita Schneider, Holger Fey, Erhard Kümpel

FWH: Emil Kümmel, Stefan Kümmel, Stefan Wuchert, Karsten Kimpel, Altmüller, Katja Nennstiel, Marc Schul

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