Foto: Hartmut Zimmermann

Von Mainz nach Hünfeld: Verwaltungssitz der Oblaten zieht um

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Im Jahr des 200-jährigen Bestehens der Oblatenmissionare bekommt das Bonifatiuskloster Zuwachs: Das Provinzialat, der Verwaltungssitz für die Mitteleuropäische Provinz, wird von Mainz ins Mutterhaus der deutschen Oblaten nach Hünfeld verlegt.

Von unserem Redaktionsmitglied Sabrina Mehler

Hünfeld ist die Wiege der deutschen Ordensprovinz, geführt wird sie aber seit den 60er Jahren von Mainz aus. Das wird sich im kommenden Jahr ändern: Das Oblatenkloster St. Rabanus Maurus am Hartenberg in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt ist für die derzeit 16 verbliebenen Oblaten zu groß geworden – und zu teuer, erklärt Sprecher Pater Christoph Heinemann OMI. Voraussichtlich ab Januar soll daher die Mitteleuropäische Provinz wieder von Hünfeld aus geleitet und verwaltet werden.

Argumente sprechen für Hünfeld

Die Entscheidung wurde schweren Herzens getroffen, aber die Argumente für Hünfeld sprechen für sich: „Zum einen war uns die Geschichte wichtig, denn Hünfeld ist unser Mutterhaus. Hier wurde die Gemeinschaft der Oblatenmissionare in Deutschland gegründet“, erklärt Heinemann. Zum anderen sei das Bonifatiuskloster groß genug, um weitere Büros und Ordensleute aufnehmen zu können. „Außerdem liegt die Stadt verkehrstechnisch ideal.“

Sitz in Mainz wird aufgelöst

Umziehen wird unter anderem Pater Stefan Obergfell, der in diesem Jahr als Provinzial seine zweite Amtszeit angetreten hat. Er kennt das Bonifatiuskloster gut. Mit ihm wechseln laut Aussage von Heinemann auch der Provinzökonom, der Provinzarchivar und einige weitere Oblaten in die Haunestadt. Die restlichen Mainzer Oblaten finden ihren künftigen Wohnort in anderen Klöstern.

Im Haus Elisabeth des Bonifatiusklosters in Hünfeld laufen derzeit einige Umbaumaßnahmen wie Dachdeckerarbeiten und Innenausbau; hier sollen die nötigen Büros für die Leitung der Provinz entstehen. Zu dieser gehören derzeit rund 130 Oblaten in den drei Ländern, weitere 30 Missionare sind im Ausland tätig.

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