Am Ortsrand von Morles sollen sich weitere Gewerbetreibende ansiedeln.
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Am Ortsrand von Morles sollen sich weitere Gewerbetreibende ansiedeln.

Haushalt im grünen Bereich

Gemeindevertreter segnen Pläne ab: Mehr Gewerbefläche in Morles

  • Harry Wagner
    vonHarry Wagner
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Das Gewerbegebiet „Im Steinbusch“ im Nüsttaler Ortsteil Morles darf wachsen. Die Gemeindevertreter segneten die entsprechenden Pläne in ihrer Sitzung am Donnerstag ab.

Gewerbegebiet Morles: Die Erweiterung des bisherigen Gewerbegebiets in westliche Richtung lassen in Morles nahezu 23 .000 Quadratmeter Gewerbefläche entstehen – ein Umstand, den die im Gemeindeparlament vertretenen Fraktionen von CDU und CWEals überaus positiv empfinden.

Die Stellungnahmen nach der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes und das Votum der Behörden haben, wie aus der Beschlussvorlage hervorging, keine Bedenken grundsätzlicher Art gegen das Vorhaben zutage gefördert – mit der Ausnahme, dass Hessen Mobil eine Linksabbiegerspur von der Landesstraße 3176 zum neuen Gewerbegebiet einfordert.

Innenbereichssatzung: Die Gemeindevertreter setzten sich über die Bedenken des Fachdienstes Regionalentwicklung im Landkreis Fulda hinweg und erlauben in Silges gemäß Innenbereichssatzung in nordwestlicher Ortslage eine Bebauung in zweiter Reihe. Dadurch wird es in diesem Fall ermöglicht, dass mehrere Generationen einer Familie in räumlicher Nähe zueinander bleiben können.

Haushaltsbericht: Bürgermeisterin Marion Frohnapfel gab einen Zwischenstand zum 31. Juli zur Kenntnis. Die Haushaltslage betreffend sei im Moment „alles im grünen Bereich.“ Geringeren Erträgen im geplanten Ergebnishaushalt von bis dato 273 000 Euro stehen zur gleichen Zeit geringere Aufwendungen von 977.000 Euro gegenüber, so dass das Verwaltungsergebnis zum Ablauf des vorigen Monats um rund 700.000 Euro über dem geplanten Ansatz liegt.

Die Gewerbesteuer fließe wie geplant, so Frohnapfel. Nur vereinzelt seien Stundungsanträge bei der Gemeinde eingegangen. Der Bestand an flüssigen Mitteln, der der Tilgung laufender Verbindlichkeiten vorbehalten sein muss, sei vorhanden.

Wechselstromtrasse: Gemeindevertreter Hermann Dücker erinnerte an die im Raum stehende Aufrüstung der bestehenden Trasse von Mecklar nach Dipperz durch den Netzbetreiber Tennet. Zwar gebe es derzeit noch keinen neuen Sachstand im Planungsverfahren, doch müsse die Gemeinde Nüsttal wachsam sein und frühzeitig gegensteuern. Ein möglicher Trassenverlauf würde Nüsttal stark beeinträchtigen – in Silges würde die Trasse mit der bestehenden Wohnbebauung in Konflikt geraten, in Rimmels tangiere sie das Vogelschutzgebiet. Bürgermeisterin Frohnapfel betonte, dass die Gemeinde im Herbst dieses Jahres für die Bürger eine öffentliche Veranstaltung zu diesem Thema plane.

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