Fotos: Bundespolizei Hünfeld

Nach 44 Jahren: Bundespolizei verabschiedet Polizeihauptkommissar Bernd Götze

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Nach fast 44 Jahren im Dienst der Bundespolizei, dem ehemaligen Bundesgrenzschutz, wurde Polizeihauptkommissar Bernd Götze in den Ruhestand verabschiedet. Die überwiegende Zeit, insgesamt 41 Jahre, war er Angehöriger des Polizeiärztlichen Dienstes, Sanitätsbeamter mit Leib und Seele.

In 2001 erfolgte die Qualifikation zum Rettungssanitäter. Seit 2011 wurde er mit den Aufgaben als verantwortlicher Sachbearbeiter im Polizeiärztlichen Dienst betraut. Ihm oblagen dabei u.a. die Personalplanung, die Koordination von Einsätzen und die Planung von Fortbildungen.

Ebenso wurde sein Fachwissen als Lehrkraft im Sanitätsdienst genutzt und geschätzt, insbesondere beim Aufbau und der Organisation der medizinischen Bereiche der Dekontaminationsanlage der Bundespolizei.

Im Ruhestand kann er sich nun mit seiner Lebensgefährtin seinen Hobbys widmen. Dazu zählen Radfahren, Wandern und Verreisen. Außerdem ist noch ein eigenes Haus mit großem Garten Instand zu halten.

In einer kleinen Feierstunde würdigte der Abteilungsführer der Bundespolizeiabteilung Hünfeld, Polizeidirektor Werner Friedrich, den beruflichen Werdegang des angehenden Pensionärs und überreichte die Dankurkunde des Bundesministers des Innern. Die Grüße der Beschäftigten überbrachte der Vorsitzende des Personalrates, Polizeihauptkommissar Frank Martini.

Eine der Hauptaufgaben des Polizeiärztlichen Dienstes(PÄD) einer Bundespolizeiabteilung ist die notfallmedizinische Versorgung der Bundespolizeieinheiten im Einsatz. Dazu verfügen die Polizeiärztlichen Dienste über Polizeiärzte und ausgebildete Polizeivollzugsbeamte (Bearbeiter/Sachbearbeiter PÄD) mit der Zusatzqualifikation zum Rettungssanitäter teilweise sogar zum Rettungsassistenten.

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