Fotos: Stadt Hünfeld, Hartmut Zimmermann

Natur- und Landschaftsgenuss: „Extratour Weinberg“ wird am Sonntag eröffnet

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Hünfeld - Auch die Stadt Hünfeld ist nun direkt an eine der vielen Extratouren zum Premium-Wanderweg „Hochrhöner“ angebunden: Die „Weinberg“-Runde wird am Sonntag, 6. Oktober, offiziell eröffnet. Ein rotes „W“ weist den Weg.

Als Startpunkt ist der Haselsee ausgewählt worden. Dort, wo der Fußweg vom Parkplatz in den Rundweg übergeht, zeigen an einem Mast gleich drei Hinweisschilder in unterschiedliche Richtungen – und alle mit dem Hinweis „Extratour Weinberg“. In einem aufwändigen Verfahren wurde die Strecke ausgewählt und begutachtet und nun schließlich auch zertifiziert. Denn an die „Extratouren“ werden unter Aspekten wie Wegbeschaffenheit, Abwechslungsreichtum und Ruheplatz-Angebot besondere Anforderungen gestellt.

Als Wanderzeichen dient ein markantes rotes „W“. Am Sonntag, 6. Oktober, soll die neue Wanderstrecke offiziell mit einer Wanderung ihrer Bestimmung übergeben werden. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Café am Haselsee in Hünfeld. Darauf weist die Stadt Hünfeld in einer Pressemitteilung hin.

Rund 10,6 Kilometer Länge

In Zusammenarbeit mit dem Naturpark Rhön und dem Biosphärenreservat Rhön sowie dem örtlichen Rhönklub ist der neue Wanderweg in den vergangenen Monaten zusammengestellt worden. Er führt auf einer Rundstrecke von 10,6 Kilometern mit 375 Höhenmetern vom Haselsee durch die Haselaue nach Großenbach und von dort zum Aussichtspunkt Via Regia, der einen interessanten Ausblick in das Haunetal, das Hessische Kegelspiel, die Hochrhön und die Berge im südlichen Bereich des Landkreises Fulda bietet.

Neben besonderen Landschaften hat diese Extratour auch viele Besonderheiten in Tier- und Pflanzenwelt mit seltenen Arten zu bieten, die in freier Natur beobachtet werden können. Dazu gehören die Silberdistel als Wappenblume der Rhön, und oft gleitet auch der Rotmilan über den Weideflächen. Auch geologisch hat diese Wanderung eine besondere Vielfalt zu bieten: Mager bewachsene Kalkrücken mit kleinwüchsigen Kiefern wechseln sich mit ausgedehnten Mischwäldern ab, in denen mächtige Buchen, Fichten, Kiefern, Eschen und Ulmen stehen. Entlang der Strecke laden viele Aussichtspunkte zum Rasten ein. / zi

Das könnte Sie auch interessieren