Die Brüder Arthur und Denis Wischnakow (von links), Geschäftsführer der Erste Kaviar Company, mit Haunetals Bürgermeister Timo Lübeck und Architekt Markus Wachtel im Neukirchener Gewerbegebiet.
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Die Brüder Arthur und Denis Wischnakow (von links), Geschäftsführer der Erste Kaviar Company, mit Haunetals Bürgermeister Timo Lübeck und Architekt Markus Wachtel im Neukirchener Gewerbegebiet.

Haunetaler Gewerbegebiet

Mehr Platz für den Kaviar: Neukirchener Firma kauft 11.000 Quadratmeter Gewerbefläche

Ein weiterer Betrieb will sich in Neukirchens Gewerbegebiet ansiedeln. Nach dem Edeka-Markt und dem Betonbauer Breul möchte nun auch die Erste Kaviar Company auf die noch grüne Wiese umziehen.

Neukirchen - Im Haunetaler Gewerbegebiet an der B27 ist eine weitere Fläche verkauft. „Die bereits in Neukirchen ansässige Erste Kaviar Company will weiterwachsen und wird auf rund 11.000 Quadratmetern eine Kaviarproduktion errichten“, schreibt die Marktgemeimde in einer Pressemitteilung. Bürgermeister Timo Lübeck (CDU) und die Erste Beigeordnete Ulrike Klawonn unterzeichneten in der vergangenen Woche mit Firmeninhaber Denis Wischnakow den entsprechenden Notarvertrag.

„Wir freuen uns sehr, dass die Erste Kaviar Company in Zukunft auf den Standort Haunetal setzt“, erklärt Bürgermeister Timo Lübeck. Im Gewerbegebiet seien die besten Voraussetzungen geschaffen, dass die Produktion vergrößert werden könne und auch die Lieferverkehre viel unproblematischer als am bisherigen Standort in der Ortsmitte fließen könnten. Bislang ist das Unternehmen in der Hauptstraße ansässig.

Neukirchen: Firma kauft 11.000 Quadratmeter Gewerbefläche - Mehr Platz für den Kaviar

Die Erste Kaviar Company EKC GmbH sei ein international tätiges Unternehmen, das sich auf die Produktion und den Vertrieb von Kaviar, Fisch und weiteren Delikatessen spezialisiert habe, berichtet die Kommune. (Lesen Sie hier: Viel Verkehr in Hünfeld: Umleitung durch Innenstadt sorgt für Ärger bei Anwohnern)

Die Erste Kaviar Company gründete sich 2008 und exportiere seine Produkte mittlerweile in 20 Länder weltweit. Jährlich werden von den rund 30 Mitarbeitern unter anderem 160 Tonnen Lachskaviar verarbeitet.

„In der neuen Produktion wollen wir zudem die Verarbeitung von Fisch und Störkaviar deutlich erhöhen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass das Potenzial da ist, aber uns hat einfach die Fläche gefehlt“, erläutert Geschäftsführer Denis Wischnakow. Auch die Anzahl der Angestellten werde sich am neuen Standort erhöhen.

Haunetaler Gewerbegebiet: Edeka-Gruppe und Betonteile-Hersteller Breul haben bereits ein Grundstück

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Edeka-Gruppe ein 10.000-Quadratmeter-Grundstück zur Errichtung eines neuen Lebensmittelmarktes und der Betonteile-Hersteller Breul aus Burghaun rund 4000 Quadratmeter für einen Produktionsstandort im Haunetaler Gewerbegebiet erworben. „Für die noch vorhandenen freien Flächen sind wir mit weiteren Interessenten im Gespräch“, berichtet Lübeck.

Aktuell liefen noch naturschutzrechtliche Vergrämungs- und Umsiedlungsmaßnahmen. Parallel erfolge die Offenlegung des geänderten Bebauungsplanes. Wenn die Gemeindevertretung in ihrer nächsten Sitzung den entsprechenden Satzungsbeschluss fasse, könnten die Bauanträge gestellt werden, berichtet der Bürgermeister. (zi)

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