Lena Limpert aus Oberrombach wird in den kommenden acht Monaten in Indien leben und arbeiten. / Foto: Sabrina Mehler

Nicht als Touristin: 18-jährige Hünfelderin zieht es für acht Monate nach Indien

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Oberrombach - Das Abi ist rum, die Zukunft beginnt. Doch statt sich nach der Schulzeit gleich ins ernste Berufsleben zu stürzen, wollen viele Schulabgänger erst einmal die Welt und andere Kulturen erkunden. So wie die Oberrombacherin Lena Limpert. Die 18-Jährige reist im August für acht Monate nach Indien, um dort in sozialen Projekten mitzuarbeiten.

Von unserem Redaktionsmitglied Sabrina Mehler

Lena Limpert weiß schon seit Langem, dass sie nach dem Abitur erst einmal ins Ausland gehen möchte. Nicht in ein westliches Land, sondern dorthin, wo die Menschen eine andere Kultur haben, eine andere Religion, ein ganz anderes Leben leben. Bei der Karl-Kübel-Stiftung in Bensheim hat sie sich daher für den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst beworben. Am 3. August beginnt ein spannender Lebensabschnitt: Für acht Monate wird sie in Indien leben und arbeiten.

Das Land in Südasien, das etwas so groß wie Europa ist, hat sie schon immer fasziniert: „Indien ist häufig in den Nachrichten, aber man weiß trotzdem nicht, wie es wirklich ist. Ich möchte daher die Lebensrealität der Menschen dort kennen lernen.”

Die 18-Jährige wird im Bezirk Tarikere im Bundesstaat Karnataka in Südindien leben, einer eher ländlichen Region, und sich gemeinsam mit einer weiteren Freiwilligen aus Deutschland in der indischen Nichtregierungs-Organisation (NGO) Vikasana engagieren. Dort gibt es ein Kinderheim für ehemalige Kinderarbeiter, für Kinder, die aus extremer Armut kommen, und für Waisen, erklärt sie. Sie hilft bei der Freizeitgestaltung, beim Unterricht und den Abschlussprüfungen der Zehntklässler. Vikasana unterstützt außerdem benachteiligte Frauen. Ihnen soll unter anderem gezeigt werden, wie sie ihr Einkommen aufbessern können, zum Beispiel mit dem Verkauf von Wolle und Milch der Ziegen. Lena Limpert wird die NGO außerdem bei der Dokumentations- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

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