Foto: Universal Pictures/dpa

Open Air Sommerkino am Museum Modern Art zeigt den Film Lady Bird

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Komisch, tiefgründig und auch tragisch ist der Film „Lady Bird“, der im Rahmen des Kino-Sommers am Freitag, 13. Juli ab 21.30 Uhr Open Air am Museum Modern Art in Hünfeld gezeigt wird.

Sie lesen eine Pressemitteilung der Stadt Hünfeld im Wortlaut: Karten sind im Hünfelder Bürgerbüro im Bahnhof, bei der Touristischen Arbeitsgemeinschaft im Kegelspielhaus sowie bei Möller Buch & Papier und im Bücherladen in der Hünfelder Innenstadt erhältlich. Im Vorverkauf kosten die Karten für Jugendliche sechs Euro, für Erwachsene acht Euro. An der Abendkasse wird jeweils ein Euro mehr erhoben.

Der für einen Oscar nominierte Film wurde von der Kritik hoch gelobt. So zeichnete ihn der New Yorker Filmkritikerverband zum besten Film des Jahres aus. „Die Zeit“ in Deutschland bewertete den Film, der im April in die Kinos gekommen ist, als „grandiosen Film, herzzerreißend schön, dass man gar nicht anders könne, als immer wieder unverhofft mit den Tränen zu kämpfen“.

Die Geschichte scheint auf den ersten Blick alltäglich, sie beschreibt den Wendepunkt im Leben des 17-jährigen Mädchens Christine McPherson in der amerikanischen Provinz. Nach Abschluss der orthodox-katholischen High School versucht das Mädchen, sich im Leben zu orientieren. Als typisches Kind der darbenden amerikanischen Mittelschicht, die Mutter ist Krankenschwester und hält die Familie mit Doppelschichten über Wasser, der Vater, Mathematiker, ist arbeitslos, versucht die 17-Jährige aus der engen Welt auszubrechen und eckt dabei in der Familie, bei den Lehrern und ihrem Umfeld an.

Die erste Liebe, sie fühlt sich gleich zu zwei verschiedenen Männern hingezogen, ihr Interesse für Literatur, Theater und Kunst, passen nicht so recht in die erzkonservative Weltsicht ihrer Umgebung. Sie träumt davon, irgendetwas mit Kunst und Kultur an der Ostküste zu studieren, die hohen Studiengebühren übersteigen allerdings die finanziellen Möglichkeiten der Familie bei Weitem. Ihre innere Zerrissenheit, ihr Erwachsenwerden spiegeln sich in Dialogen mit ihrer fürsorglichen, aber auch dominanten Mutter und ihrem fast depressiven Vater.

Aus diesen Charakteren, die mit Leichtigkeit und Humor, aber auch Tiefgang und Einfühlsamkeit beschrieben werden, zieht der Film seine erzählerische Kraft. Ab 21.30 Uhr wird der Film im Hof des Museums gestartet, Einlass ist ab 20.30 Uhr, bei schlechtem Wetter wird die Filmvorführung in die Stadthalle Kolpinghaus verlegt. / HZ

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