Auf einem Polizeiwagen steht die Aufschrift Polizei.
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Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sollen Erpresser-Mails im Umlauf sein. Davor warnt die Polizei.

Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Polizei warnt vor Erpresser-Mails: Betroffene wurden bei angeblichem Pornokonsum gefilmt

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sollen seit einigen Tagen Erpresser-Mails im Umlauf seien. Die Polizei warnt davor, diese Mails zu öffnen.

Hersfeld-Rotenburg - In den vergangenen Tagen wurde die Polizei darüber informiert, dass auffällig viele Erpresser-E-Mails im Umlauf sind. In diesen behaupten die Täter, dass sie den Computer und die E-Email-Accounts der Betroffenen gehackt haben und sie beim Besuch von Erotikseiten gefilmt wurden.

Dies werde im Anschluss als Druckmittel genutzt, um von den Opfern Geld, meist in Form der Krypto-Währung Bitcoin, zu verlangen, gab das Polizeipräsidium in Fulda. Sollte eine Zahlung nicht erfolgen, werde damit gedroht, das vermeintliche Video zu veröffentlichen. Das Polizeipräsidium Osthessen hat aus diesem Grund nachfolgende Hinweise herausgegeben (siehe Infobox).

Hinweise der Polizei:

Reagieren Sie nicht auf solche E-Mails und öffnen Sie keine angehängten Dateien - die Inhalte sind frei erfunden.

Geben Sie keine persönlichen Angaben sowie Zahlungsdaten bekannt. 

Werden Ihnen Passwörter in den Erpresser-Mails genannt, sollten diese beim entsprechenden Anbieter geändert werden.

Wenden Sie sich an die Polizei.

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