Von links: Werner Friedrich und Uwe Sieber im Gespräch mit Stefan Schwenk. / Foto: Stadt Hünfeld

Polizeipräsident sieht Chancen für eine Aufstockung der Bundespolizei in Hünfeld

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Der neue Polizeipräsident Uwe Sieber von der Direktion der Bundesbereitschaftspolizei in Kassel sieht Chancen für eine weitere Stärkung des Bundespolizeistandorts in Hünfeld.

Themen seines Arbeitsgesprächs mit Hünfelds Bürgermeister Stefan Schwenk (CDU) und dem Hünfelder Abteilungsführer Werner Friedrich im Rathaus waren unter anderem der künftige Aufgabenzuschnitt und die Entwicklung der Bundespolizei in der Haunestadt.

Vor einer möglichen Aufstockung mit der Rückkehr der zweiten Einsatzhundertschaft sei es jetzt wichtig, die Reihen aufzufüllen und die bereits vorhandenen Planstellen zu besetzen, sagte der Polizeipräsident.

Die in der politischen Diskussion stehende Aufstockung der Bundespolizei auf weitere über 7000 Planstellen ist aus seiner Sicht nicht nur notwendig, sondern auch zielgerichtet, um den wachsenden Aufgaben seiner Beamten Rechnung zu tragen.

Für ihn sei es allerdings wichtig, dass vor der möglichen Rückkehr einer weiteren Hundertschaft, die innerhalb der letzten Reform 2008 aus Hünfeld abgezogen worden war, auch bauliche Maßnahmen stattfinden, um angesichts der hohen Dienstbelastung auch gute räumliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Bürgermeister Schwenk erklärte, dass die Stadt bereit sei, die Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Die Hünfelder Beamten hätten in schwierigen Einsatzlagen einen hervorragenden Ruf erarbeitet, sagte der Polizeipräsident. Sowohl bei den Einsätzen, wie bei den Gipfelkrawallen in Hamburg, als auch bei der Unterstützung im Grenzdienst seien die Hünfelder Beamten außerordentlich gefordert gewesen, befand Sieber.

Schwenk betonte seinerseits, dass die Bundespolizei in der Region fest verwurzelt sei. Die Beamten seien aus dem örtlichen Gemeinschaftsleben nicht wegzudenken und engagierten sich in Vereinen und der Kommunalpolitik. Deshalb bestehe traditionell zwischen den Menschen im Hünfelder Land und „ihrer Bundespolizei“ eine sehr enge Bindung. / mlo

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