Fotos: Karl-Heinz Burkhardt

Rund 40 Wanderer weihen die neue „Extratour Weinberg“ ein

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Die mit dem roten „W“ gekennzeichnete östlich von Hünfeld verlaufende „Extratour Weinberg“ mit 10,6 Kilometern Länge ist am Sonntag durch Bürgermeistser Stefan Schwenk (CDU) ihrer Bestimmung übergeben worden.

Eine rund 40 Personen starke Wandergruppe begab sich unter Führung der Rhönklub-Wanderwartin Stefanie Richter auf den Weg durch eine herbstlich anmutende Landschaft mit ausgiebigen Fernblicken.

Bürgermeister ist dankbar

Am „Café Haselsee“ begrüßte Schwenk neben den Vertretern der Heimat- und Kulturvereine aus der Region und dem Rhönklub Hünfeld-Nüsttal mit seinem Vorsitzenden Hermann Trabert eingangs auch Altbürgermeister Dr. Eberhard Fennel, Magistrats- und Stadtverordnete. Ferner die Ortsvorsteherin Margit Diegmüller (Großenbach) und deren Molzbacher Kollegen Udo Tischler, durch deren Gemarkungen – neben Hünfeld – die an den Premium-Wanderweg „Hochrhöner“ angebundene „Weinberg“-Runde verläuft.

Beratend sei der Rhönklub bei der Streckenführung und der Wegweisung eingebunden gewesen, stellte Schwenk heraus, besonders auch bei der Ausgestaltung des neuen Wanderweges. Seinen Dank zollte er zudem den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und des städtischen Bauhofes, die stark in das Projekt involviert waren. Darüber hinaus galt dieser dem Biosphärenreservat Rhön.

Neue Ruhebänke und Infotafeln

Auch andere haben seiner Auskunft nach konstruktiv an dem Extratour-Wanderweg mitgewirkt. Schwenk nannte Hessen-Forst, den Naturschutz sowie die Jägerschaft. Ihm selbst sei bewusst, dass Freizeitnutzung und Wanderwege immer wieder Stoff für Diskussionen geben und zu Zielkonflikten führen können. „Ich hoffe aber, dass durch die Vorabstimmung eine Trasse gefunden wurde, die sowohl einen hohen Erlebniswert für alle hat als auch jagdliche und naturschutzfachliche Belange berücksichtigt“, betonte er.

Schwenk sagte, er sei sicher, dass die Hünfelder Bevölkerung keine Ausschilderung dieser Extratour zum Weinberg, ihrem Hausberg, benötigt hätte. Nun jedoch profitiere sie ganz deutlich von der Ausstattung dieses Weges mit aufgestellten Ruhebänken und Informationen am Rundweg. Zudem sei die gezielte Wegführung aber auch wichtig, denn sie lade Gäste der Stadt und aus der Region ein, die Natur und die herrlichen Ausblicke in Rhön und Kegelspiel genießen zu können. / bh

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