Kultur-Staatsministerin Monika Grütters unterhält sich mit dem Zeitzeugen Milton Gilbert, dem ersten Amerikaner in der Fuldaer Bütt. / Archivfoto: Kristina Marth/dpa

Schau zu deutsch-amerikanischem Alltag lockt viele US-Gäste an

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Rasdorf - Die vor gut einem halben Jahr eröffnete Ausstellung „Everyday Life“ über den deutsch-amerikanischen Alltag zur Zeit des Kalten Krieges ist in der Grenzgedenkstätte Point Alpha gut angelaufen. Die Mitte September im osthessischen Rasdorf eröffnete Schau habe bereits viel Interesse hervorgerufen, vor allem von amerikanischen Gästen.

Die Schau als neuer Teil der Dauerausstellung widmet sich dem täglichen Zusammenleben der im sogenannten Fulda Gap stationierten US-Soldaten und der deutschen Zivilbevölkerung. Dargestellt wird die Zeit vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zum Abzug der Soldaten 1995. Im Zentrum steht die Rolle der US-Soldaten bei der Entstehung einer offenen Gesellschaft in Deutschland.

Die Schau beinhaltet rund 400 Exponate – Originale und Reproduktionen – auf 210 Quadratmetern. An Multimedia-Stationen können Besucher Zeitzeugen-Interviews verfolgen. Deutsche und ehemalige US-Soldaten sprechen über Kontakte nach Feierabend, Sport und Musik, aber auch Eheschließungen.

Dabei werden persönliche Geschichten erzählt – etwa von Milton Gilbert, dem ersten US-Amerikaner als Büttenredner in der Fuldaer Fastnacht. „Diese Episode kommt bei den Besuchern besonders gut an“, sagte Steinbach. Eines der beliebtesten Ausstellungsstücke sei eine Jukebox mit Musik aus der Zeit. / dpa

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