Jemand scheint es auf Bürgermeister Carl Christoph Möller - hier vor der Riesenlinde in Schenklengsfeld - abgesehen zu haben.
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Jemand scheint es auf Bürgermeister Carl Christoph Möller - hier vor der Riesenlinde in Schenklengsfeld - abgesehen zu haben.

Gemeinsame Pressemitteilung

Kritik an falschen Flugblättern: Fraktionen in Schenklengsfeld zeigen sich empört

Die vier Fraktionen der Schenklengsfelder Gemeindevertretung verurteilen in einer gemeinsamen Presseerklärung die Flugblattaktivitäten gegen Bürgermeister Carl Christoph Möller.

Schenklengsfeld - „Beleidigungen, Diffamierungen und Ähnliches, egal auf welche Art geäußert, werden von uns auf das Schärfste verurteilt“, heißt es in der Mitteilung. Man sei für ein Miteinander in Schenklengsfeld und dies bedeute, dass man alle Menschen respektiere und ihnen würdig begegne, auch wenn man eventuell nicht die gleiche Meinung vertrete.

„Kritik soll geäußert werden, aber sachlich, offen und transparent. Die Flugblätter sind hinterhältig, feige, weil anonym und ehrverletzend! Wir sind enttäuscht, dass solche Aktivitäten in unserer Heimatgemeinde Schenklengsfeld stattfinden und distanzieren uns ausdrücklich von einem solch unwürdigen verhalten“, schreiben die Kommunalpolitiker in ihrer gemeinsamen Erklärung.

Schenklengsfeld: Fraktionen verurteilen Flugblattaktivitäten gegen Bügermeister Möller

In der Nacht zum 27. März waren in Schenklengsfeld offenbar gefälschte Flugblätter mit dem Konterfei von Bürgermeister Möller in mehrere Briefkästen geworfen worden, die den Eindruck erweckt hatten, der Verwaltungschef drohe mit „Bambule“.

Möller hatte zuletzt angekündigt, er wolle wegen der in seinem Namen verteilten Flugblätter Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Der 42-Jährige berichtet zudem von anonymen Anrufen, die er seit seinem Amtsantritt immer wieder erhalte, sowie anonymen Schreiben, in denen seine Eltern aufgefordert worden seien, ihn zum Rücktritt zu bewegen. (ic)

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