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Scheune brennt in Rimmels ab – totgeglaubte Schweine wohlauf

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Nüsttal - Eine Scheune hat am Donnerstagmorgen in Nüsttal-Rimmels gebrannt. Drei Schweine, die bereits totgeglaubt waren, konnten den Flammen entkommen.

Gegen 4.50 Uhr teilte die Leitstelle mit, dass es zu einem Scheunenbrand in der Almuser Straße in Rimmels kam. Sowohl die Feuerwehr als auch die Polizei machten sich auf den Weg zum Einsatzort.

Laut dem Hofbesitzer sei der Brand hinter der Scheune ausgebrochen, wo er Kleinholz lagerte. Seine Frau wurde nach eigenen Angaben in den frühen Morgenstunden geweckt, weil die Flammen das Zimmer hell erleuchteten. Sofort alarmierte sie die Feuerwehr. Als sie eintraf, stand das Gebäude laut Gemeindebrandinspektor Stefan Hohmann im Vollbrand.

Zu kämpfen hatte die Feuerwehr, die mit 55 Einsatzkräften von fünf Wehren vor Ort war, auch mit Glatteis und gefrorenem Löschwasser. Streusalz und angefordertes Wasser half dabei, die Lage unter Kontrolle zu bringen.

In der Scheune waren drei Schweine untergebracht, deren Schicksal ungewiss war. Zunächst hatte Hohmann angenommen, dass die Tiere in den Flammen verendeten. Doch bei den Nachlöscharbeiten hätten die Brandbekämpfer „Grunz-Geräusche“ vernommen – sie entdeckten alle drei Schweine, die wohlauf waren. Sie wurden in einen benachbarten Stall gebracht.

Wie ein Reporter vor Ort erfahren hat, war eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installiert gewesen, weshalb der Schaden wohl über 100.000 Euro betragen dürfte. / lio

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