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Schützenhaus für 102.000 Euro erweitert und saniert

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

HECHELMANNSKIRCHEN - Rund 102 000 Euro haben die Sanierung und Erweiterung des Schützenhauses in Hechelmannskirchen gekostet. Bei der Übergabefeier dankte der Schützenverein Kiebitzgrund seinen Helfern und der Marktgemeinde Burghaun für die Umsetzung des Projekts.

"Das Schützenhaus ist der Kommunikationsmittelpunkt in Hechelmannskirchen und hat Bedeutung über den Ort hinaus", betonte Bürgermeister Alexander Hohmann (SPD) vor Vereinsmitgliedern, dem Ortsbeirat mit Ortsvorsteher Konrad Braun und Gästen. Wie er, so erklärte auch die bis vor wenigen Tagen im Amt der 1. Vorsitzenden amtierende Sigrid Bolender, dass sich im vom Schützenverein betriebenen Schützenhaus außer den Mitgliedern und Schützen unter anderem die Oldtimerfreunde Kiebitzgrund, der Altenkreis Großenmoor, die Initiative Pro Lebensraum Kiebitzgrund und Bürger treffen – etwa bei den sonntäglichen Frühschoppen. Probleme am Flachdach über dem Küchenbereich, Wasserschäden und Baumängel sowie ein schon 2010 geäußerte Wunsch zur Erweiterung des Gebäudes hätten die Maßnahme notwendig gemacht. Neben den Instandsetzungen beim Küchendach und in der Küche selbst entstand ein 32 Quadratmeter großer Anbau. Dort gibt es nicht nur einen barrierefreien Zugang, sondern auch eine für Behinderte taugliche WC-Anlage. 82 000 Euro betrug der Gemeindeanteil an den Kosten, 20 000 Euro erbrachten den Schützenverein in Form von mehr als 400 Stunden Eigenleistung. Der Bürgermeister betrachtete die Barrierefreiheit als einen Akt der Vorsorge, damit es allen Menschen möglich sei am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Und es sei außerdem wichtig, die Führung solcher Häuser zunehmend Vereinen anzuvertrauen. So strebe man es in Burghaun beispielsweise in Hünhan an. Sigrid Bolender dankte allen Helfern: "Insbesondere ohne unsere Rentner wäre die Umsetzung des Projektes kaum zu realisieren gewesen", betonte Sie. Bürgermeister Hohmann schloss neben den Vereins-Senioren auch Bauamtsleiter Michael Knappe in den Dank ein. In dessen Händen hatte die Planung und Begleitung des Baus gelegen. Neben den beauftragen heimischen Betrieben habe auch der Bauhof mitgeholfen. Nun habe das Schützenhaus noch einen Anstrich verdient, sagte Hohmann, der einen Fußballkicker übergab. Dieser hat seinen Platz in dem zum Treffpunkt für die Jugend umfunktionierten ehemaligen Stuhllager bekommen. Stefan Schneider, neuer 1. Vorsitzender des Schützenvereins Kiebitzgrund, dankte ebenfalls allen, die am Gelingen des Projektes ihren Anteil hätten.

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