Symbolfoto: Jan Woitas/dpa

Sekundenschlaf: Lkw-Fahrer bei Unfall schwer verletzt – 100.000 Euro Schaden

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Haunetal - Bei einem folgenschweren Lastwagen-Unfall auf der A7 bei Haunetal in nördlicher Fahrtrichtung ist in der Nacht zu Donnerstag der Fahrer schwer verletzt worden. Er war am Steuer kurz eingeschlafen. Das berichtete die Polizei.

Den weiteren Angaben zufolge fuhr der 48 Jahre alter Lkw-Fahrer mit seinem Gespann gegen 2.30 Uhr auf der A7 in Richtung Kassel. Zwischen der Rastanlage Großenmoor-Ost und der Anschlussstelle Niederaula schlief der aus der Gemeinde Baltmannsweiler (Baden-Württemberg) stammende Mann kurz ein und verlor dabei die Kontrolle über sein mit Paketen beladenes Gespann.

In dem Gefällstück kam er mit seinem Fahrzeug zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte dann nach links. Der Lkw durchbrach die dortige Betongleitwand. Das Fahrzeug ragte schließlich mit seiner völlig demolierten Front noch in die Südfahrbahn hinein. Der Anhänger lag quer über beide Fahrstreifen der Nordfahrbahn.

Der 48-jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und wurde in ein Fuldaer Krankenhaus gebracht. „Wie durch ein Wunder wurde kein weiteres Fahrzeug in den Verkehrsunfall verwickelt und auch keine weitere Person verletzt“, sagte Polizeihauptkommissar Carsten Sippel von der Polizeiautobahnstation Petersberg.

Zur Bergung und Sicherung der Unfallstelle sperrten die Autobahnmeistereien Fulda und Alsfeld die Anschlussstellen Hünfeld/Schlitz in Richtung Kassel und Niederaula in Richtung Würzburg. Der Verkehr wurde über ausgeschilderte Umleitungsstrecken abgeleitet, so dass es zunächst zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam.

Im Einsatz waren neben den Rettungsdiensten auch die Feuerwehr aus Hünfeld, die zur Bergung die Unfallstelle mit einem Lichtmastwagen ausleuchten musste. Die Bergungsmaßnahmen zogen sich bis in die späten Morgenstunden hinein. Insgesamt entstand laut Polizei ein Sachschaden von mehr als 100.000 Euro. / sar

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