Foto: Hartmut Zimmermann

Tipp zum Ostersonntag: Hünfelds Bahnmuseum im alten Wasserturm geöffnet

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Gerade mal fünf Jahre jung ist Hünfelds Bahnmuseum. Doch die Schau im einstigen Wasserturm (der eigentlich eher ein „Wasserhaus“ ist) beleuchtet wichtige Entwicklungen der regionalen Geschichte. Die kleine Nostalgie-Tour ist auch am Ostersonntag möglich. Da ist das Museum geöffnet.

Kaum eine Einrichtung, die Historisches in einem Museum präsentiert, kommt ohne eine „Zeitschiene“ aus: Einer Jahreszahlenreihe werden Ereignisse zugeordnet – damit man die Dinge in der richtigen Reihenfolge hintereinander bekommt. Das Hünfelder Bahnmuseum kann damit punkten, dass es diesen Begriff wörtlich genommen hat:

Entlang einer real existierenden Eisenbahnschiene werden die großen Ereignisse der Bahngeschichte und speziell jene, die Hünfeld betreffen, dargestellt. Es beginnt, wie könnte es anders sein, mit dem Beginn des Eisenbahnwesens in Deutschland im Jahr 1835. Seit 1866 ist Hünfeld an das Schienennetz angeschlossen: Die Strecke von Kassel über Bebra über Hünfeld und Fulda erreichte 1875 Frankfurt.

Im Museum wird unter anderem neben der Entwicklung vom Bahnbau in den 1860ern bis zur ICE-Neubaustrecke und dem nach wie vor attraktiven historischen Hünfelder Bahnhofsgebäude auch die Geschichte der „Bimbel“, die seit 1906 von Hünfeld in Richtung Wenigentaft fuhr und die heute die Trasse für den Kegelspielradweg vorgibt, dargestellt.

Informationen: Das Bahnmuseum in der Gartenstraße hat jeweils am ersten Sonntag im Monat – auch am Ostersonntag – von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Auch Besichtigungen nach Vereinbarung sind möglich. Das Konrad-Zuse-Museum zur Stadtgeschichte öffnet am selben Tag von 15 bis 17 Uhr. Beide Häuser kann mit einem Ticket (Preis für Erwachsene: drei Euro) besuchen. Übrigens: Kinder zahlen in den Osterferien keinen Eintritt. / zi

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