Foto: Stadt Hünfeld

200 Tonnen Streusalz: Hünfelder Bauhof ist für Wintereinsätze gerüstet

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Für Winterdiensteinsätze sieht sich der städtische Bauhof in Hünfeld gut gerüstet: Die Salzlager sind voll, es stehen vier Einsatzfahrzeuge und zusätzlich ein privater Anbieter zur Verfügung und die ersten Bewährungsproben des Winters wurden erfolgreich gemeistert.

Wie Christoph Oswald, Leiter des städtischen Bauhofs, mitteilt, wurden bereits im Dezember zwei Tage und Mitte der vorletzten Woche die ersten Einsätze dieses Winters gefahren.

Dabei geht der städtische Bauhof nach einer Prioritätenliste vor: Gegen 5 Uhr starten die Räumfahrzeuge und Einsatzkräfte für die Handräumung von Wegen, um rechtzeitig bis zum Schul- oder Arbeitsbeginn wichtige Straßen und Verbindungen zu räumen und zu streuen. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf gefährlichen Kreuzungsbereichen und Steigungsstrecken.

Erst nachrangig fahren die Räumfahrzeuge in Straßen mit geringerer Verkehrsbedeutung und Anliegerstraßen ein, sofern es nicht weiter schneit und Kapazitäten zur Verfügung stehen.

Um für alle Wetterlagen vorbereitet zu sein, ist der Salzbunker am Bauhof gegenwärtig mit rund 200 Tonnen Streumaterial gut gefüllt. Mit Lieferanten bestehen Rahmenverträge, damit auch bei hoher Nachfrage der Räumdienste der Nachschub kurzfristig gesichert werden kann.

Doch nicht nur der städtische Bauhof und die Straßenmeisterei müssen dafür Sorge tragen, dass Straßen und Gehwege schnee- und eisfrei bleiben. Auch die Anlieger sind in der Pflicht und sollten diese ernst nehmen, da sonst haftungsrechtliche Probleme entstehen können.

In der Winterdienstpflicht sind Anlieger auch in Straßen mit nur einseitigem Gehweg. Dort wechselt die Pflicht von Jahr zu Jahr. In Jahren mit ungerader Endziffer wie 2019 sind die Anlieger an der Reihe, an deren Grundstück der Gehweg verläuft. In geraden Jahren sind es die Anwohner gegenüber. Die Satzung sieht vor, dass der Winterdienst in einem Zeitraum zwischen morgens 7 bis abends 20 Uhr sichergestellt werden muss. / lio

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