Die VR-Bank schließt in der Region mehrere Filialen. / Foto: Sabrina Mehler

Unmut, Bedauern, Verständnis: Betroffene Bürgermeister zu den Plänen der VR-Bank NordRhön

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Altkreis - Die Bürgermeister im Altkreis, deren Kommunen von Schließungen oder Umstrukturierungen von VR-Bank-Filialen betroffen sind, äußern Bedauern – aber auch leichten Unmut.

Von unserem Redaktionsmitglied Sabrina Mehler

Große Freudensprünge sind in Rasdorf nicht zu verzeichnen. Die Entscheidung der Bank, die Filiale in Rasdorf zu schließen, trifft bei Bürgermeister Jürgen Hahn (CDU) auf „Unmut und Unverständnis“. „Es ist Murks, dass ein Stück Infrastruktur wegbricht.“ Das habe er auch gegenüber den Bank-Vertretern „klar und deutlich“ kommuniziert – und den Wunsch geäußert, die Filiale zu erhalten. „Zumal es noch Geschäftsstellen in Dörfern gibt, die wesentlich kleiner als Rasdorf sind.“

Bedauern äußert ebenfalls Hünfelds Bürgermeister Stefan Schwenk (CDU), aber auch Verständnis. Die Entscheidung der Genossenschaft sei „sicher ein Ergebnis des veränderten Kundenverhaltens im Hinblick auf Onlinebanking, aber auch und vor allem ein Ergebnis der Niedrigzinspolitik“.

Auch der Burghauner Rathauschef Simon Sauerbier (parteilos) zeigt Verständnis. Die Umwandlung der Steinbacher Filiale in einen SB-Standort sei für die Marktgemeinde jedoch „traurig“: „Das tut uns weh.“ Für die Menschen vor Ort bedeute das zum einen eine Umstellung, zum anderen gehe der Kommune Gewerbesteuer im fünfstelligen Bereich verloren.

Den kompletten Artikel lesen Sie im E-Paper und in der Hünfelder Zeitung.

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