Die Einsätze der vergangenen Tage waren für die Bundespolizei Hünfeld von Erfolg gekrönt.
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Die Einsätze der vergangenen Tage waren für die Bundespolizei Hünfeld von Erfolg gekrönt. (Symbolbild)

In Zusammenarbeit mit Frankfurt

Verhaftung geglückt: Hünfelder Bundespolizei macht Automatenknacker und Schleuser dingfest

Die Beamten der Hünfelder Bundespolizei haben ihre Kollegen in Frankfurt am Main in den vergangenen Tagen tatkräftig unterstützt: Sowohl zwei Serien-Täter die für mehrere aufgebrochene Fahrkartenautomaten verantwortlich waren, als auch den mutmaßlichen Kopf einer serbischen Schleuser-Bande wurden dank Mithilfe der Hünfelder Beamten verhaftet.

Hünfeld/Frankfurt - Den erste Erfolg landeten die Beamten der Bundespolizei am 20. Juli: Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Limburg durchsuchten die Polizisten zwei Wohnungen in Selters (Taunus) und nahmen dort den per Haftbefehl gesuchten Beschuldigten fest.

„Das Verfahren wegen Verdachts des Bandendiebstahls richtet sich hauptsächlich gegen zwei 30- und 43-jährige Deutsche. Die beiden sollen, zusammen mit weiteren, den Ermittlern bekannten Beschuldigten, mindestens sechs Fahrkartenautomaten an Bahnhöfen im Bereich Selters und Limburg aufgebrochen und dabei über 14.000 Euro erbeutet haben", heißt es in einer Pressemitteilung der Bundespolizei. Darüber hinaus verursachten sie einen Sachschaden von über 207.000 Euro.

Mit dem Aufbrechen der Fahrkartenautomaten erbeuteten die Täter 14.000 Euro.

Erfolg für Bundespolizei in Hünfeld: Kopf einer Schleuserbande verhaftet

Dieser erfolgreiche Verhaftung folgte nur zwei Tage später ein empfindlicher Schlag gegen eine Schleuserbande. In den frühen Morgenstunden des 22. Juli durchsuchten die Bundespolizisten aus Frankfurt und Hünfeld zusammen mit dem Beamten des Zolls zeitgleich sechs Objekte im Raum Frankfurt sowie drei Baustellen in Nord- und Süddeutschland.

Dabei wurde neben der Durchsuchung von Wohnungen und Geschäftsräumen auch ein Haftbefehl gegen einen der Hauptbeschuldigten vollstreckt. „Der Verhaftete, ein 48-jähriger serbischer Staatsangehöriger, soll als Kopf einer Bande in Serbien Arbeiter für eine in Deutschland ansässige Baufirma rekrutiert und deren Schleusung nach Deutschland organisiert haben. Darüber hinaus soll er die Geschleusten mit gefälschten kroatischen Personalausweisen ausgestattet haben“, lautet die Erklärung zur Verhaftung in der Mitteilung.

Polizeidirektor lobt erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hünfeld und Frankfurt

Die 160 im Einsatz befindlichen Beamten aller beteiligten Behörden stellten bei den Durchsuchungen umfangreiche Beweismittel sicher und nahmen auf den Baustellen 17 sich unerlaubt in Deutschland aufhaltende männliche Serben fest. Ein internationaler Haftbefehl wurde dadurch ebenfalls vollstreckt.

Der Leiter der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main, Polizeidirektor Dr. Jan-Peter Germann lobte die eingesetzten Einheiten: „Ein koordinierter Einsatz starker und eingespielter Partner bringt den Erfolg auch bei schwierigen Fällen. Die Partnerschaft mit der Hünfelder Bundespolizei ist seit langen Jahren eine verlässliche Größe bei unseren Ermittlungsverfahren.“ (akh)

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