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Tim Westhoff wirbt mit Regenbogen-Bild seiner Tochter für ein Zeichen des Miteinanders

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hünfeld - Sophia-Raina Westhoff ist sieben Jahre alt. Wegen Corona darf sie gerade nicht zur Schule gehen. Zu Hause hat sie jetzt einen Regenbogen gemalt – als Zeichen der Verbundenheit mit allen Kindern, die gerade nicht mit ihren Freundinnen und Freunden spielen dürfen. Das Bild fährt jetzt mit ihrem Vater Tim durch die Region. Denn der hat es an die Scheibe seines Arbeits-Autos geklebt.

Sophia hatte die Anregung, an dieser internationalen Aktion teilzunehmen, über die Betreuungsgruppe der Paul-Gerhardt-Schule bekommen. Als sich wegen einiger hin und her laufender Nachrichten in der WhatsApp-Gruppe jemand mit einem Aufruf in Richtung „Jetzt aber mal Ruhe hier!“ meldete, versuchte Tim Westhoff zu vermitteln und bat um Rücksichtnahme.

„Wenn wir ehrlich sind, dann sind wir doch gerade alle angespannt“, sagte Westhoff, der als Polier beim Hünfelder Bauunternehmen Bock arbeitet, gegenüber unserer Zeitung. Da sollten sich vor allem die Erwachsenen mal zurücknehmen.

„Wir müssen uns für unsere Kinder stark machen“, sagt der 40-Jährige. Er hat kurzerhand das Regenbogen-Bild an die Scheibe seines Firmenwagens geklebt. So erfreut es auch andere und erinnert ihn tagsüber an seine Töchter Sophia-Raina und Ronja-Josefine. / zi

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