Foto: Winfried Möller

Wunderbares Adventskonzert in der St.-Antonius-Kirche

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Malges - Ein hochkarätiges Adventskonzert durften die Zuhörerinnen und Zuhörer in der vollen St. Antonius-Kirche in Malges genießen. Zum achten Mal hatte der Heimat- und Kulturverein zum Malgeser Advent eingeladen.

Bereits der erste Beitrag für das eigens für diesen Abend zusammengestellte „Kegelspiel-Bläserquartett“ steigerte die Erwartungshaltung. Drei Auftritte hatten Jonas Herget (Trompete), Lukas Vogel (Waldhorn), Moritz Abel (Euphonium) und Julius Abel (Bassposaune). Die Stimmen der 33 Sängerinnen und Sänger des gemischten Chors „Cäcilia“ Eiterfeld (Dirigentin: Stephanie Weber-Huff) füllte den gesamten Kirchenraum. Gefühlvoll trugen sie Beiträge wie „Wir freuen uns, es ist Advent“ und Advent der Christenheit“ vor.

Mit Spannung wurden die Auftritte von Dr. Tobias Gründl (Tenor, Akkordeon), Anette Speckbacher (Mezzosopran), Katharina Wittmann (lyrischer Sopran, Gitarre) sowie Dr. Markus Speckbacher (Orgel) erwartet, die aus Mühlbach und vom Tegernsee angereist waren. Mit dabei war der bekannte Bariton Georg Rupprecht. Bei „Milli Cherubini“ von Franz Schubert ließ Wittmann ihre glasklare, brillante Stimme im Duett mit Gründl, der ihr nicht nachstand, erklingen. „Wir sagen euch an den lieben Advent“ sangen Wittmann, Anette Speckbacher, Gründl und Rupprecht als Quartett.

Zu einem besonderen Highlight wurde die Welturaufführung von Joseph von Eichendorffs „Weihnachten“, das Markus Speckbacher für Orgel vertont hatte, und Katharina Wittmann herzerwärmend sang. Mitreißend war der rockige, sinnliche Song „Teliseb, tiliseb aisakell – Die Glocke läutet“, das Tobias Gründl und Wittmann schwungvoll und tänzerisch präsentieren. Es folgte das gefühlvoll mit Akkordeon und Gitarre gespielte Instrumentalstück „Ereva ba“ aus Israel. Seinen herausragenden Bariton und sein melodisches Stimmvolumen setzte Rupprecht bei der Arie „Großer Herr und starker König“ aus dem Weihnachtsoratorium von Bach und bei Rezitativ und Arie „The Trumpet Shall Sound“ aus Georg Friedrich Händels „Messias“ ein .

Unterbrochen wurde die Gesangsatmosphäre durch die Gedichtvorträge „Weihnachten“, „Advent“ und „Ein Fichtenbaum steht einsam“ von den Lektorinnen Petra Abel, Sandra Möller-Quanz und Anne Vogel. Mit „Oh du fröhliche“, das alle mitsangen, und mit Stille Nacht in einer Urversion von 1818 ging ein tolles Adventskonzert zu Ende. Dazu hatte Thomas Vogel begrüßt.

Dr. Ambros Greiner dankte im Namen des Palliativ-Fördervereins Hünfeld, der die Hälfte der Spenden erhält. Die andere Hälfte steht für die Renovierung der Kirche in Eiterfeld zur Verfügung. Dechant Markus Blümel dankte und gab den Segen.

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