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Amtsgerichtsdirektor besucht Kreisspitze: Andreas Weiß ist seit September im Amt

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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GELNHAUSEN - Der neue Direktor des Amtsgerichts Gelnhausen, Andreas Weiß, hat Landrat Thorsten Stolz und der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler (beide SPD) im Main-Kinzig-Forum einen Besuch abgestattet. Schon bei dessen Amtsantritt im September hatten sie ein vertiefendes Gespräch vereinbart.

„Eine starke Gerichtsbarkeit vor Ort mit einem erfahrenen Juristen an der Spitze stärkt das Vertrauen in den Staat und unser Rechtssystem, die beide oft genug öffentlich wie auch in sozialen Medien angefeindet werden“, sagte Landrat Stolz während des Treffens. Thorsten Stolz und Susanne Simmler wünschten Andreas Weiß für dessen Arbeit „gutes Gelingen und allzeit eine glückliche Hand“.

Weiß ist ein Mann der richterlichen Praxis und der Justizverwaltung, heißt es in einer Pressemitteilung aus der Kreisverwaltung. Zuletzt war er Strafkammervorsitzender und Vizepräsident beim Landgericht Hanau. Die Rhein-Main-Region bildete aber schon immer das Kerngebiet seiner juristischen Tätigkeit: Studium in Frankfurt, Tätigkeiten in Hanau und Offenbach, 1996 Richter auf Probe beim Amtsgericht Frankfurt, dort 1999 Ernennung zum Richter, Abordnung an das Oberlandesgericht Frankfurt, von 2014 bis August 2019 Vizepräsident des Landgerichts Hanau und nun Direktor des Amtsgerichts Gelnhausen.

Wirksam arbeitende Säulen im Staat würden benötigt

Man brauche wirksam arbeitende Säulen im Staat, erklärten Stolz und Simmler, „eine funktionierende und sichtbare Polizei ebenso wie eine zügig durchgreifende, Gerechtigkeit wiederherstellende Justiz“. Daher seien sämtliche Schritte zu begrüßen, die Behörden mit ausreichend Personal und moderner Ausstattung zu versorgen. „Wenn eine besondere Nähe zur Region bei den oberen Instanzen gegeben ist, dann freut uns das natürlich besonders“, sagte Landrat Stolz. Ebenso wichtig sei, dass möglichst viele Akteure und Behörden zusammenarbeiteten, wenn es darum gehe, Gewalt und Kriminalität vorzubeugen. „Insofern freut es mich, dass Andreas Weiß sein Fachwissen auch in unseren Kreispräventionsrat einbringen will“, erklärte Susanne Simmler abschließend. / tim

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